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Primärversorgung: Stadt Wien, WGKK und Ärztekammer verständigen sich auf Eckpunkte für zwei Pilotprojekte

Wien war von Anfang an Vorreiter bei der Umsetzung der Gesundheitsreform auf Landesebene, ein Schwerpunkt der Landeszielsteuerung sind dabei Versorgungsstrukturen. Nun haben sich Stadt Wien, Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) – gemeinsam mit den bundesweiten Versicherungsträgern – und die Wiener Ärztekammer auf die Grundsätze für zwei konkrete Pilotprojekte zur Umsetzung des Primärversorgungskonzeptes in Wien verständigt. Im Jänner 2015 ist mit einem Beschluss in den mit dem Thema befassten Gremien zu rechnen. Die Projekte sollen ab dem Frühjahr starten.

Weiterer wichtiger Schritt bei Umsetzung der Gesundheitsreform

Im Juni 2014 hat die Bundes-Zielsteuerungskommission die allgemeinen Prinzipien des Primärversorgungskonzeptes festgelegt. „Nun präzisieren wir diese für Wien und bringen mit den ersten zwei Pilotprojekten ein weiteres wichtiges Projekt der Gesundheitsreform erfolgreich auf Schiene“, so die Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely. „Es ist gelungen, auch in dieser Frage bei allen unterschiedlichen Interessen partnerschaftlich eine gemeinsame Lösung zu finden. Daher bin ich sicher, dass wir mit diesen beiden Piloten sowohl den PatientInnen als auch den Gesundheitsberufen ein attraktives Angebot machen können.“

Ingrid Reischl, Obfrau der WGKK ergänzt: „Es ist uns damit ein echter Durchbruch gelungen. Wir stehen unmittelbar vor der Umsetzung der ersten Pilotprojekte. Die Gesundheitsreform wird damit schon bald für die Bevölkerung in Wien spürbar – durch eine umfangreichere Versorgung bei längeren Öffnungszeiten, die die Pilotprojekte bieten.“

„Die Umsetzung orientiert sich am Modell für Gruppenpraxen mit freiberuflichen ÄrztInnen und wird auch sonst behutsam in die bisherige Systematik der kollektiven Vertragsverhandlungen und die bestehenden Versorgungsstrukturen eingebettet“, erläutert der Obmann der Kurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien, Johannes Steinhart. „Sehr wichtig ist uns die Evaluierung dieses Pilotprojektes, damit wir sehen, wie es von den PatientInnen aufgenommen wird. Wir wissen, dass der klassische Hausarzt das Versorgungsmodell ist, dass die WienerInnen am liebsten haben. Deswegen ist es ein Gebot der Stunde, die hausärztliche Primärversorgung in Summe zu stärken“, so Steinhart.

Zwei Pilotprojekte ab Frühjahr 2015

Im Rahmen von zwei Pilotprojekten wird die Primärversorgung im städtischen Raum erstmals Realität: Das neue „Primary Health Care SMZ-Ost“ wird in direkter Nähe zum SMZ-Ost angesiedelt sein. Es soll neben den klassischen Aufgaben einer Primärversorgung vor allem in enger Abstimmung mit den Ambulanzen des Spitals arbeiten. Die neue Primärversorgung übernimmt dabei in Absprache verschiedene Versorgungsaufgaben und trägt so zu einer Entlastung der Spitalsambulanzen bei.

Primärversorgungen werden bundesweit auf den gleichen Grundlagen basierend arbeiten, sie werden aber klarerweise im städtischen und ländlichen Bereich unterschiedliche Schwerpunkt haben. Ein zweites Modellprojekt wird daher im 6. Wiener Gemeindebezirk angesiedelt sein und erste Erfahrungswerte sammeln, wie die Primärversorgung in einem dicht verbauten innerstädtischen Gebiet seinen Versorgungsauftrag optimal erbringen kann. Dieses Pilotprojekt „Primary Health Care Medizin Mariahilf“ wird an einem neuen Standort als  Vertragsgruppenpraxis realisiert.

Das erste Pilotprojekt des Wiener Modells soll ab dem 2. Quartal 2015 starten. Auf Basis einer begleitenden Evaluierung werden sie über einen Zeitraum von fünf Jahren wertvolle Erkenntnisse für die Umsetzung des Primärversorgungskonzeptes bringen.

Pilotprojekte bringen längere Öffnungszeiten

Die Pilotprojekte bringen den PatientInnen deutlich längere Öffnungszeiten. Unter der Woche steht das Team der Primärversorgung den PatientInnen zwischen sieben und zumindest 19 Uhr mindestens zehn Stunden zur Verfügung. Pro Woche ist die Primärversorgung damit mindestens 50 Stunden geöffnet.

PatientInnen profitieren von kürzeren Wartezeiten

Die Pilotprojekte bedeuten für die PatientInnen kürzere Wartezeiten. Eine ausreichende Personalplanung stellt sicher, dass immer ausreichend ÄrztInnen vor Ort sind. Auch die neue Aufgabenteilung zwischen Spital und Primärversorgung bringt Vorteile. Die Pilotprojekte kümmern sich besonders um die Versorgung von chronisch Kranken, multimorbiden und geriatrischen PatientInnen. Die Primärversorgung beim SMZ Ost versorgt beispielsweise Diabetes-PatientInnen, die für ihre regelmäßigen Untersuchungen bisher immer auf die Ambulanz des SMZ angewiesen waren. Das bringt für alle Beteiligten eine zeitliche Entlastung.

Neue Form der Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe

Die Pilotprojekte stehen für eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsberufen und bringen mehr Koordination zum Wohle der PatientInnen. Das Team der Primärversorgung besteht aus ÄrztInnen, diplomierten Krankenpflegepersonen und medizinischer Ordinationsassistenz. Sie arbeiten enger als bisher zusammen, dies ist besonders bei der Versorgung von chronisch Kranken wichtig. Für die ÄrztInnen soll diese neue interne Arbeitsteilung mehr Zeit für die PatientInnen bringen.

Die Primärversorgung als Wegweiser durchs Gesundheitssystem

Im Rahmen der Primärversorgung werden HausärztInnen die PatientInnen noch stärker als bisher durch das Gesundheitssystem leiten und begleiten können. PatientInnen kommen so von anderen Versorgungsebenen – also etwa einem Spital – mit Befunden oder einem Behandlungsergebnis zurück in die Primärversorgung und werden dort weiterversorgt. HausärztInnen genießen bei der Bevölkerung ein besonders hohes Vertrauen, und dieses Vertrauen wird auch Maßstab für die Arbeit in den beiden Primary-Health-Care-Pilotprojekten sein. Das Team der Primärversorgung kümmert sich zum Beispiel auch um die Abstimmung mit mobilen Diensten, das entlastet PatientInnen und ihre Angehörigen.

Qualitätsmanagement steht im Mittelpunkt

Die Pilotprojekte punkten mit einem verpflichtenden Qualitätsmanagement. Dazu gehören auch regelmäßige Aus-, Fort- und Weiterbildungen für die MitarbeiterInnen des Kernteams. Die Teilnahme an der begleitenden Evaluierung bringt Transparenz und ermöglicht es, für die flächendeckende Einführung der Primärversorgung wertvolle Schlüsse zu ziehen.

KAV: Dreier-Vorstand des Unternehmens ist nun komplett

Evelyn Kölldorfer-Leitgeb ab Mitte Jänner neue Direktorin für Organisationsentwicklung

Mag. Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, derzeit Pflegedirektorin im Sozialmedizinischen Zentrum Süd – Kaiser Franz Josef Spital, ist im Vorstand des KAV ab Mitte Jänner für den Bereich Organisationsentwicklung verantwortlich. Mit ihrer Bestellung ist die erste Führungsebene des KAV mit Generaldirektor Prof. Udo Janßen und stv. Generaldirektor Thomas Balázs nun vollständig. Die weitere Umsetzung des Wiener Spitalskonzepts 2030 und des Geriatriekonzepts werden Schwerpunkte der Arbeit der kommenden Jahre sein.

Der Vorstand des KAV trägt die Gesamtverantwortung für das Unternehmen als Führungsteam. Dem Generaldirektor unterstehen dabei die KAV-Spitäler, die Teilunternehmung Pflegewohnhäuser und Geriatriezentren sowie die Teilunternehmung AKH. Er wird zusätzlich den neu aufzubauenden Bereich Forschung leiten. Generaldirektor-Stellvertreter Thomas Balázs trägt die Verantwortung für die Bereiche Finanzen, Recht, Technik und temporäre Projektorganisation. Frau Direktorin Kölldorfer-Leitgeb wird die Bereiche Organisationsentwicklung, Personal, Multiprojektkoordination für das Wiener Spitalskonzept 2030 und Health Care Management verantworten.

Evelyn Kölldorfer-Leitgeb ist eine profunde Expertin mit ausgeprägten Kenntnissen über die Besonderheiten im allgemeinen Spitalsbetrieb. Kölldorfer-Leitgeb, die auch ein Studium der Gesundheitswissenschaften mit Fokus auf Organisationsentwicklung absolviert hat, konnte ihre Expertise schon bisher in KAV-weiten Reformprojekten in den Bereichen Organisationsentwicklung, Change Management und Personalmanagement einbringen. Die so genannte Master Betriebsorganisation wird Abläufe und Prozesse in den Spitälern des KAV auf völlig neue Beine stellen, Kölldorfer-Leitgeb ist an der Planung maßgeblich beteiligt. Auch im Bereich der Pflegeausbildung konnte sie ihre langjährige Expertise und ihre eigene Berufserfahrung auf diesem Gebiet einbringen.

Ausgezeichnet nachhaltig essen: Die 30 Frischküchen der Häuser zum Leben erhielten das Österreichische Umweltzeichen

Die Übergabe erfolgte im Beisein von Stadträtin Wehsely

Alle 30 Frischküchen des Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) erhielten am 10. November 2014 das „Österreichische Umweltzeichen – für die Gemeinschafts-verpflegung“. Dieses Gütezeichen wird nur an Betriebe vergeben, die hohe Umwelt- und Qualitätsstandards in der Küche erfüllen. Das KWP ist das österreichweit größte Unternehmen in der Gemeinschaftsverpflegung, das die Auszeichnung trägt.

Die Übergabe an die KWP-Geschäftsführerin Gabriele Graumann und ihre Küchenteams erfolgte durch den Sektionschef des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Christian Holzer, und im Beisein von Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely sowie der Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) Karin Büchl-Krammerstätter.

Das Österreichische Umweltzeichen

Das Umweltzeichen Tourismus ist ein österreichweites Gütezeichen speziell für Gastgewerbe- und Tourismusbetriebe, aber auch für umweltfreundliche Produkte, und wird in Wien als Modul des ÖkoBusinessPlans Wien für lokale Betriebe angeboten. Betriebe mit dem Umweltzeichen setzen auf den gezielten und sparsamen Einsatz von umweltverträglichen Reinigungsmitteln, umweltfreundlichen Einkauf, Vermeidung beziehungsweise Trennung von Abfall sowie Sparen von Heizkosten.

Mit dem Umweltzeichen Tourismus senkt das Unternehmen seine Betriebskosten und entlastet die Umwelt. Ziel ist es, in den Betrieben umweltschonende Maßnahmen auszuarbeiten, umzusetzen und die Betriebskosten zu senken – bei gleich bleibender oder sogar höherer Servicequalität.

Ausgezeichnete Frischküchen im KWP

Damit auch Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung in den Genuss dieser Auszeichnung gelangen können, wurde ein eigenes Rohstoffzertifizierungssystem eingeführt. Die Küchen der Häuser zum Leben signalisieren mit der Zertifizierung umweltbewusstes Handeln durch den Einsatz erneuerbarer Energien bzw. durch CO2-Einsparungen und garantieren eine hohe Lebensmittelqualität durch regionalen Rohstoffeinkauf. Dafür ist es notwendig, sich zu einem ganzjährigen regionalen Lebensmitteleinkauf in den Kategorien Obst und Gemüse, Erdäpfel, Milch und Milchprodukte sowie mindestens zwei Fleischsorten zu verpflichten. Die frische Zubereitung der Speisen stellt ebenfalls ein Muss-Kriterium dar.

„Über diese Auszeichnung freuen wir uns sehr, denn damit werden unsere Bemühungen, die wir in umweltfreundliche Strategien stecken, auch für unsere Bewohnerinnen und Bewohner sichtbar und spürbar“, so Geschäftsführerin Gabriele Graumann. „Unsere 8.800 SeniorInnen und 3.900 MitarbeiterInnen können mit dem Gütezeichen darauf vertrauen, dass die Qualität der 36.000 täglichen Mahlzeiten garantiert ist, da die Zertifizierungen auch laufend unabhängig kontrolliert werden.“

Auch Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely ist über die Auszeichnung für das KWP erfreut: „Ich bin stolz, dass wir in Wien innovative Unternehmen wie das KWP haben, die eine solidarische Verantwortung nicht nur gegenüber der Gesellschaft, sondern auch gegenüber der Umwelt leben. Ich gratuliere allen, die zu diesem schönen Ergebnis beigetragen haben.“

Weitere Informationen:

https://www.wien.gv.at/umweltschutz/oekobusiness/modul-tourismus.html

www.oekobusinessplan.wien.at

www.umweltzeichen.at

Stadträtin Wehsely besucht Kantine von Jugend am Werk in Wiener Schule für Sozialbetreuungsberufe

AWZ Soziales Wien und Jugend am Werk kooperieren am neuen Schulstandort in Erdberg

Die Aus- und Weiterbildungszentrum Soziales Wien GmbH mit der Wiener Schule für Sozialberufe (WiSOZ), der Ausbildungseinrichtung für Pflegehilfe und Heimhilfe sowie der Bildungsakademie ist im Sommer an ihren neuen Standort in der Schlachthausgasse 37 im 3. Bezirk übersiedelt. Seit Oktober befindet sich nun auch die Gastronomiegruppe „GenussWERK“ der Werkstätte und Tagesstruktur Thermensiedlung von Jugend am Werk im Gebäude.

Auf diese Weise wird 15 Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung ab dem 16. Lebensjahr eine gezielte Begleitung, Unterstützung und Förderung ermöglicht. „Ein schönes Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit im Wiener Sozialwesen aussieht“, so Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely bei einem Besuch im neuen Bildungsinstitut. „Die Schülerinnen und Schüler genießen das gastronomische Angebot am neuen Standort, gleichzeitig wird Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Behinderung eine Chance geboten, ihre Talente und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.“

Die Aus- und Weiterbildungszentrum Soziales Wien GmbH (AWZ) ist eine Tochtergesellschaft des Fonds Soziales Wien (FSW) und des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP). Beide Muttergesellschaften bündeln seit 2010 ihre Leistungen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Menschen in Sozialbetreuungs- und Gesundheitsberufen. Seit September 2014 befindet sich die Bildungseinrichtung in einem modernen, lichtdurchfluteten Gebäude nahe der U3-Station Schlachthausgasse. Die Kantine „GenussWERK“ wird dabei als inklusives Tätigkeitsangebot in Kooperation mit den Schülerinnen und Schülern der WiSOZ betrieben. Gäste der Kantine sind in erster Linie die Schülerinnen und Schüler sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWZ.

Für Schülerinnen und Schüler der Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin bzw. zum Fachsozialbetreuer für Behindertenarbeit oder Behindertenbegleitung ist es umgekehrt möglich, ein Praktikum im Rahmen ihrer Ausbildung in der Gastronomiegruppe GenussWERK zu absolvieren. Vera Em, Geschäftsführerin der AWZ Soziales Wien GmbH, zeigt sich über den doppelten Nutzen erfreut: „In unserer Schule legen wir großen Wert auf eine praxisnahe Ausbildung. Die Zusammenarbeit und tägliche Begegnung zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Kundinnen und Kunden von Jugend am Werk ist auch ein gelebtes Beispiel für gemeinsames und individuelles Lernen im Arbeits- und Schulalltag im Sinne der inklusiven Pädagogik.

Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung erhalten durch dieses Angebot die Möglichkeit, praxisnah zu arbeiten und ihre Fertigkeiten und Kompetenzen im Bereich Gastronomie und Hauswirtschaft auch im Hinblick auf eine mögliche Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu trainieren und zu erweitern. Die einzelnen Produktionsschritte bieten unterschiedliche Lernprozesse und ermöglichen zahlreiche Erfolgserlebnisse in einer betriebsähnlichen Tagesstruktur. Gemeinderätin Gabriele Mörk, Vorsitzende von Jugend am Werk: „So wie für jeden Menschen ist es auch für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung von Bedeutung, selbstständig eine Arbeit zu leisten, die gebraucht wird und für die sie Anerkennung erhalten. Mit der Gastronomiegruppe im Aus- und Weiterbildungszentrum schaffen wir zudem einen Ort der Begegnung im öffentlichen Raum und setzen einen weiteren Schritt in Richtung Inklusion.“

Wehsely und Oxonitsch eröffnen neuen Kindergarten im Wilhelminenspital

Hochmodernes Niedrigenergiehaus mit 2.000 Quadratmetern Grünfläche

Moderne Räume und beste Betreuung – auch in der Nacht: Vor kurzem sind PädagogInnen und Sprösslinge vom alten in den neuen Betriebskindergarten des Wilhelminenspitals übersiedelt. „Das Krankenhaus wird im Zuge des Wiener Spitalskonzepts komplett modernisiert, das veraltete Pavillonsystem aufgelöst. Mit dem Neubau des Kindergartens haben wir dieses Großprojekt erfolgreich gestartet“, freut sich Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely.

Nach nicht einmal eineinhalb Jahren Bauzeit spielen die Kinder im neuen, großen Garten. 2.000 Quadratmeter Grünfläche stehen ihnen dafür auf dem Areal des Hauses zur Verfügung, das nach Südwesten Richtung Spital ausgerichtet ist. Das zweigeschossige Gebäude mit sechs Gruppenräumen für 90 bis 130 Kinder wurde in Niedrigenergiebauweise errichtet. Die Kosten belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro.

Flexible Betreuungszeiten als großes Plus

Betreut wird vorrangig der Nachwuchs der Krankenhaus-MitarbeiterInnen. Die Öffnungszeiten sind auf deren Arbeitszeiten abgestimmt: Während Mütter und Väter Nachtdienste übernehmen, können ihre Kinder in der zusätzlichen Nachtfamiliengruppe bleiben: So wissen die Eltern ihre Kinder ganz in der Nähe gut aufgehoben und können sich mit voller Konzentration dem Job widmen. „Wien ist schon jetzt Spitzenreiter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Betriebskindergärten sind dabei ein wichtiger Teil des vielfältigen Betreuungsangebotes“, betont Stadtrat Christian Oxonitsch. „Die Stadt fördert derzeit insgesamt 54 Betriebskindergärten mit 202 Gruppen.“

Im Wilheminenspital besteht dieses Service für Eltern seit 20 Jahren– nun auch in hochmodernen Räumlichkeiten. „Kinder sind unser wichtigstes Gut. Wir haben uns sehr bemüht, das neue Haus so zu gestalten, dass sich Kinder jeden Kindergartenalters dort wohl fühlen“, fügt Bezirksvorsteher und Vorsitzender der Wiener Kinderfreunde, Franz Prokop, abschließend hinzu.

Prof. Udo Janßen wird neuer Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes

Funktionsantritt mit 1. November 2014; Schwerpunkt liegt bei Umsetzung des Wiener Spitalskonzeptes 2030

Mit über 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Gesamtbudget von über 3,7 Mrd. Euro ist der Wiener Krankenanstaltenverbund europaweit einer der größten Spitalsträger. Bürgermeister Michael Häupl hat nun Udo Janßen mit Wirkung vom 1. November 2014 zum neuen Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes ernannt. Basis der Entscheidung war ein internationales Ausschreibungsverfahren, an dem sich über 60 Bewerberinnen und Bewerber beteiligten.

„Wien bekennt sich zu einem starken öffentlichen Gesundheitswesen, die Gemeindespitäler bieten den Wienerinnen und Wienern die bestmögliche medizinische Versorgung. Ich möchte auch für die Zukunft eine moderne und gleichzeitig finanzierbare Gesundheitsversorgung in öffentlicher Hand sichern. Daher müssen wir Bewährtes weiterentwickeln, Althergebrachtes überdenken und Bestehendes effizienter gestalten. Prof. Janßen hat diese notwendigen Reformen in den letzten eineinhalb Jahren bereits erfolgreich vorangetrieben. In seiner neuen Funktion wird er gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Vorstandes die Umsetzung des Wiener Spitalskonzeptes weiter maßgeblich begleiten“, gratulierte Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely dem neuen Generaldirektor zu seiner Ernennung.

Udo Janßen ist seit Mai 2013 in seiner Funktion als KAV-Generaldirektor-Stellvertreter und Leiter des Finanz- und Controllingmanagements maßgeblich an der Umsetzung des Wiener Spitalskonzeptes 2030 beteiligt. „Die politischen Vorgaben an das KAV Management sind klar formuliert. Es gilt das starke öffentliche Gesundheitswesen in Wien gut für die Zukunft aufzustellen. Ich bedanke mich für das in mich gesetzte Vertrauen und bin davon überzeugt, dass der gesamte Vorstand gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie in enger Zusammenarbeit mit der Personalvertretung in den kommenden Jahren erfolgreich seinen Beitrag dazu leisten kann“, so der neue KAV-Generaldirektor Janßen.

10 Jahre Fonds Soziales Wien: Soziale Sicherheit für Wienerinnen und Wiener

Seit 2004 ist der Fonds Soziales Wien (FSW) Träger der Sozialhilfe in Wien und organisiert, fördert und vermittelt soziale Dienstleistungen für jährlich knapp 100.000 Wienerinnen und Wiener. „Alle reden von der Verwaltungsreform – im Wiener Gesundheits- und Sozialbereich haben wir bereits vor 10 Jahren eine Verwaltungsreform umgesetzt. Und der Erfolg gibt uns Recht“, sagt Bürgermeister Dr. Michael Häupl anlässlich dieses Jubiläums.

Strukturreform des Wiener Gesundheits- und Sozialwesens

Der Wiener Gemeinderat beschloss 2003 eine tiefgreifende Strukturreform des Wiener Gesundheits- und Sozialwesens. Bei der Reform ging es um die Erfüllung von drei Punkten: Die Gewährleistung der sozialen Sicherheit auch unter schwierigen Rahmenbedingungen, die Sicherung der Leistungen für sozial Benachteiligte und nicht zuletzt um Sicherheit für Tausende Beschäftigte in diesem Bereich. „Mit der Reform sollte die Arbeit im Sozialbereich in Zukunft schneller, effizienter und vor allem noch stärker kundInnenorientiert ablaufen. Herausforderungen kann man nicht bewältigen, wenn alles so bleibt wie es ist“, so Mag.a Sonja Wehsely, Stadträtin für Gesundheit und Soziales. 2004 wurden daher die Aufgaben der MA 47 („Pflege und Betreuung“) und Teile der MA12 („wien sozial“) in der MA 15A zusammengeführt.  Daraus entstand im Juni 2004 der Fonds Soziales Wien mit seinen heutigen Aufgaben.

Die Reform brachte auch eine klare Neuordnung der Kompetenzen mit sich: Planung und Strategie blieben bei der Stadt Wien, der FSW übernahm die Förderung und Qualitätssicherung. Die sozialen Dienstleistungen werden von gemeinnützigen Organisationen erbracht. „Wir wollten eben nicht die Planung und Steuerung des Wiener Sozialsystems dem freien Markt überlassen“, sagt Wehsely.  „Die Stadt Wien hat den österreichischen Sozialstaat entscheidend mitgeprägt und mit aufgebaut, wir wollen und werden diese Aufgabe und die daraus resultierende Verantwortung für die Wienerinnen und Wiener niemals abgeben“.

Der FSW als neues Modell

Mehr Transparenz, einheitliche Regelungen für alle und effiziente Strukturen: Das waren die Zielvorgaben, mit denen der FSW an den Start ging. „Es war klar, dass wir aus den traditionellen Organisationsformen ausbrechen müssen, um völlig neue Wege zu gehen“, so Peter Hacker, Geschäftsführer des Fonds Soziales Wien. Mit der Subjektförderung schuf der FSW ein innovatives System der direkten und individuellen Förderung: Die einzelne Person wird für den Bezug einer Leistung gefördert, abgestimmt auf den persönlichen Bedarf und die Lebensumstände.

Im Laufe der Jahre ist es außerdem gelungen, mittels einer einheitlichen Tarifkalkulation für die leistungserbringenden Organisationen einheitliche Spielregeln zu schaffen, die dennoch den nötigen Freiraum für Individualität der Leistungen lassen. So wird die Vielfalt der traditionsreichen und gleichzeitig sehr beweglichen und innovativen Soziallandschaft Wiens gewahrt.

„Der Fonds Soziales Wien wird sich auch künftig weiterentwickeln, nicht zuletzt deshalb, weil die Rahmenbedingungen unserer Arbeit laufend Veränderungen unterworfen sind“, so FSW-Geschäftsführer Peter Hacker. „Wenn wir etwas Gutes erhalten wollen, müssen wir es verändern, damit es auch in Zukunft gut bleibt.“

Gemeinsam für Wien

Der Fonds Soziales Wien sorgt dafür, dass Wienerinnen und Wiener die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Er finanziert und organisiert jährlich Leistungen für zuletzt 58.180 Menschen mit Pflege und Betreuungsbedarf, 12.090 KundInnen mit Behinderung, 9.770 KundInnen ohne Wohnung oder Obdach, 9.180 Flüchtlinge in der Grundversorgung, 9.200 Menschen mit Schuldenproblemen und 4.160 Personen mit Bedarf an Mobilitätsunterstützung. Rund 100.000 Wienerinnen und Wiener werden pro Jahr vom FSW und seinen über hundert Partnerorganisationen rasch und individuell unterstützt.

Die Tochtergesellschaften des FSW bieten Schuldnerberatung, Hauskrankenpflege, Betreuung in Tageszentren für Seniorinnen und Senioren, soziale Arbeit in den Regionen Wiens und in Krankenanstalten sowie Wohnmöglichkeiten für wohnungslose Menschen an.

Wiener Gesundheitspreis 2014: „Gesunde“ Ideen für Wien ausgezeichnet

Wehsely, Klicka und Wiener Gesundheitsförderung würdigen Projekte im Rahmen der Wiener Gesundheitsförderungskonferenz 2014

Neue und erfolgreiche Wege im Gesundheitssystem und in der Gesundheitsförderung vor den Vorhang holen – das war das Ziel des Wiener Gesundheitspreises 2014. Die feierliche Verleihung fand am Montag, 15. September 2014, im Rahmen der Wiener Gesundheitsförderungskonferenz 2014 im Rathaus statt. Die Konferenz mit dem Thema „Seelische Gesundheit. Inspirationen für die Praxis der Gesundheitsförderung“ bot den TeilnehmerInnen spannende Vorträge, anregende Diskussionen und mit der Verleihung des Wiener Gesundheitspreises interessante Einblicke in die Vielfalt der Projekte in der Wiener Gesundheitslandschaft. „Der heutige Tag zeigt einmal mehr, dass wir in Wien auf dem richtigen Weg sind“, betonte Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely in ihrer Eröffnungsrede zur Konferenz. „Die Vielfalt der Zugänge wie auch der Umsetzungsmöglichkeiten der Gesundheitsförderung machen die Arbeit in diesem Bereich so spannend und gleichzeitig so erfolgreich.“

Frischer Wind für „gesunde“ Ideen

Der Wiener Gesundheitspreis wurde von der Wiener Gesundheitsförderung neu ausgerichtet und in drei Kategorien vergeben: „Gesund in Grätzel und Bezirk“, „Gesund in Einrichtungen/Organisationen“ und dem Jahresschwerpunkt „Seelische Gesundheit“. Zusätzlich wurden erstmalig herausragende journalistische Arbeiten mit einem Medienpreis gewürdigt. Die Preise wurden von der Dritten Präsidentin des Wiener Landtages Marianne Klicka überreicht.

„Mit dieser Neuausrichtung ist es gelungen, einerseits die wertvollen Initiativen im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention zu präsentieren und weiterhin zu unterstützen. Andererseits wird dem Thema Gesundheitsförderung – im kommunalen Bereich wie in den Lebenswelten Schule, Kindergarten oder auf dem Arbeitsplatz – ein höherer Stellenwert eingeräumt als bisher. Das spiegelt auch die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen wider“, erklärte Klicka.

„Bei der Verleihung des Wiener Gesundheitspreises 2014 haben wir viele innovative und herausragende Projekte vorgestellt und gewürdigt. Wir hoffen, dass diese Ideen von Anderen aufgegriffen und im eigenen Umfeld umgesetzt werden“, so Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung.
Alle PreisträgerInnen im Überblick:

Kategorie: Gesund in Grätzel und Bezirk

 

1. Preis: Demenzfreundliche Apotheke. Kommunale Gesundheitsförderung für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen

Einreicherin: Mag.a Dr.in Petra Plunger MPH, Institut für Palliative Care und Organisationsethik.

 

2. Preis: Gemeinsam fit in die Zukunft (FITZU)

Einreicherin: Liesl Frankl und Wolfgang Kratky, Beratungsgruppe.at

 

3. Preis: Gesundheitsförderungsprojekt Sozialmedizinisches Zentrum

Einreicherin: Mag.a Sonja Weißmann, Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege am SMZ Süd

 

Kategorie: Gesund in Einrichtungen/Organisationen

 

1. Preis: abz*kompetent und gesund.

Einreicherin: Daniela Friedrich, abz*austria

 

2. Preis : Der Weg zum Gesunden SeniorInnen-Wohnhaus

Einreicherin: Mag. a Eva Bader, Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser

 

3. Preis: Gesundheit für alle am FH Campus Wien

Einreicherin: Susanne Mulzheim, FH Campus Wien

 

Medienpreis: Artikel „neunerhaus Arztpraxis – Obdachlose wieder ans System andocken“ in der Medical Tribune

Einreicherin: Dr. Luitgard Grossberger

 

Kategorie: Seelische Gesundheit (Jahresschwerpunkt 2014)

 

1. Preis : NACHBARINNEN-Bildungsfrühstück.

Einreicherinnen: Christine Scholten und Renate Schnee, Verein Nachbarinnen in Wien

 

2. Preis : LOL – Leben ohne Leidensdruck.

Einreicherin: Elisabeth Mandl, KUS-Netzwerk

 

3. Preis :Intensivtagebuch

Einreicher: DGKP Albert Krumpel und Team, KAV Wien – Kaiser Franz Josef Spital, Anästhesie Intensivstation

 

Medienpreis: Filmdokumentation „Arbeiten für die Seele – Integration von psychisch Kranken“

Einreicherin: Edith Bachkönig

Krankenhaus Nord: Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur

Schnellbahn dockt ab Fertigstellung direkt und barrierefrei im 1/4-Stunden-Takt beim Spital an

Am Mittwoch, dem 10. September, begann mit dem Spatenstich zum Umbau der Schnellbahn-Haltestelle Brünner Straße ein wichtiger Schritt zur Modernisierung der Floridsdorfer Verkehrsinfrastruktur rund um das neu entstehende Krankenhaus Nord. Am Spatenstich beteiligt waren die Vizebürgermeisterin der Stadt Wien, Renate Brauner, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke, Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely, der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Georg Papai sowie der Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur AG, Franz Bauer.

„Das Krankenhaus Nord ist ein wesentlicher Eckpfeiler des Wiener Spitalskonzeptes 2030. An die 2.500 Menschen werden künftig dort tätig sein. Dazu kommen Patientinnen und Patienten genauso wie Besucherinnen und Besucher oder Anrainerinnen und Anrainer, die die attraktive Ladenpassage nutzen wollen. Für sie alle modernisieren wir nun gemeinsam mit den ÖBB die Verkehrsinfrastruktur. Darüber hinaus werden Teile der Brünner Straße modernisiert und auch das Wiener Radwegenetz rund ums Krankenhaus wird ausgebaut. So werden die Wienerinnen und Wiener im wahrsten Sinne des Wortes den bestmöglichen Zugang zu Spitzenmedizin haben“, so Wehsely.

Die Wiener Öffi-Stadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner zeigte sich erfreut über den Umbau, der ja auch zu einem Teil von der Stadt Wien finanziert wird, und stellte zudem eine Intervallverdichtung der S-Bahn-Verbindung zum neuen Spital in Aussicht: „Damit das Spital optimal von den Öffis versorgt wird, verdichten wir die Intervalle der S3 ab der Fertigstellung des Krankenhauses Nord auf einen Viertelstundentakt. Damit erreicht man das neue Spital etwa vom Praterstern in 10 Minuten oder von Wien Mitte in 15 Minuten. Zusätzlich stehen BesucherInnen des Krankenhauses auch die Straßenbahnlinien 30 und 31 zur Verfügung.“

Künftig rund 46.000 stationäre Aufnahmen im neuen Krankenhaus Nord

Jährlich werden im Krankenhaus Nord 46.000 stationäre Aufnahmen sowie 250.000 Ambulanzbesuche erwartet. Da täglich tausende Menschen ein- und ausgehen werden, bedarf es auch einer entsprechenden Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur. So führt das Projekt auch zum Umbau der S-Bahn-Haltestelle in der Brünner Straße, um den zukünftigen Patientinnen und Patienten, sowie deren Besuchern und Besucherinnen einen direkten, barrierefreien Zugang zu ermöglichen. Dadurch wird eine problemlose An- und Abreise mit der S-Bahn sichergestellt.

„Das Krankenhaus Nord setzt einen wichtigen Impuls für Floridsdorf und führt zu einer deutlichen Aufwertung des stark wachsenden Bezirks. Durch den Umbau der S-Bahn-Station sowie etliche andere Infrastrukturmaßnahmen rund um das künftige Spital, wird noch besser auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten und deren Besucherinnen und Besucher eingegangen“, freut sich Bezirksvorsteher Georg Papai.

Infrastrukturmaßnahmen begleiten Spitzenmedizin

Neben der Verkehrsinfrastruktur wird am Gelände des Krankenhauses Nord auch eine verbesserte Nahversorgung gewährleistet, da verschiedene Geschäfte angesiedelt werden. Innerhalb der Ladenpassage gibt es einen Branchenmix – von einer öffentlichen Apotheke über die Buchhandlung bis hin zu einem Supermarkt mit erweiterten Öffnungszeiten wird einiges vertreten sein. Zudem wird es am Krankenhaus Nord-Gelände zahlreiche Gesundheitsförderungsangebote und Services, wie beispielsweise das Frauengesundheitszentrum mit einem breiten Kurs-, Informations- und Beratungsprogramm geben. Davon profitieren nicht nur die KH Nord-Besucherinnen und Besucher, sondern auch Anrainer und Anrainerinnen.

Auch innerhalb des KH Nord wird auf möglichst kurze Wege und gute Orientierbarkeit geachtet, wie auch auf eine räumlich sinnvolle Nähe medizinisch verwandter Bereiche. Durch den Fächermix (Herz-Thorax, Lunge, Mutter-Kind, Orthopädie/Unfall) als auch die architektonischen Lösungen wie beispielsweise das OP- und Notfallzentrum, ermöglicht das Krankenhaus Nord eine neue Qualität der medizinischen Versorgung.

Weitere Infos zum Krankehaus Nord: www.wienkav.at/krankenhausnord

Nani Kauer ist neue Leiterin der KAV-Kommunikation

Christoph Mierau verstärkt das SprecherInnen-Team

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) besetzt die Stabsstelle Kommunikation neu: Nani Kauer, MA, leitet ab 8. September 2014 die Kommunikation des KAV. Kauer war seit 1996 im Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) tätig, seit Anfang 2009 als Pressesprecherin des ÖGB-Präsidenten Erich Foglar und Leiterin der Stabsstelle Kommunikation des ÖGB. Nani Kauer ist als Stabsstellen-Leiterin für die gesamte Unternehmenskommunikation des KAV verantwortlich, das sind die Bereiche Pressearbeit, interne und externe Kommunikation, Marketing, Multimedia, Corporate Design und Internet.

Das Team der KAV-MediensprecherInnen wird ab 8. September mit Mag. Christoph Mierau verstärkt. Mierau arbeitete seit 22 Jahren in Wien als Journalist (Print, Radio und TV) und war vor seinem Wechsel in den KAV Leiter der Wien-Redaktion der Tageszeitung Österreich. Die Berichterstattung über das Wiener Gesundheits- und Spitalswesen gehörte zu seinen Schwerpunktthemen. Im Wiener Krankenanstaltenverbund wird er das Team unter anderem in der Kommunikation der Umsetzung des Wiener Spitalkonzepts 2030 unterstützen.