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„StartWien – Das Jugendcollege“ startet mit 1000 Kursplätzen für nicht schulpflichtige Flüchtlinge

Bieterkonsortium von 9 Organisationen mit VHS-Wien als Leadpartnerin gewinnt Jury-Entscheidung – Basisbildung an zwei Standorten ab Spätsommer

„StartWien – Das Jugendcollege“ bietet 1000 Kursplätze für jugendliche ZuwanderInnen, vorwiegend AsylwerberInnen und –berechtigte, die nicht mehr schulpflichtig sind. Ziel ist es die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 21 Jahren in einem modularen System fit für den Einstieg in eine weiterführende Schule oder berufliche Ausbildung zu machen. Nach einer Ausschreibung mittels ESF-Calls wurde das Siegerprojekt für „StartWien – Das Jugendcollege“ ausgewählt, das heute im Rahmen einer Pressekonferenz der Stadträtinnen Sandra Frauenberger und Sonja Wehsely vorgestellt wurde.

„Bildung ist der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe. Das Jugendcollege schließt eine Lücke in der Integration von Flüchtlingen zwischen Schulpflicht und Arbeitsmarktmaßnahmen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen erhalten damit nicht nur eine Aufgabe und Tagesstruktur, sondern vor allem eine Perspektive für die Zukunft. Ich freue mich, dass die neun Trägerorganisationen mit ihren jeweiligen Kompetenzen dieses Projekt umsetzen werden“, so die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger.

Sonja Wehsely, Wiener Sozialstadträtin, ergänzt: „In Wien gilt das Motto ‚Integration ab dem 1. Tag‘. Damit geben wir bereits AsylwerberInnen von Anfang an Chancen und Perspektiven, damit sie rasch unsere Sprache lernen und später ein eigenständiges Leben führen können. Wien nutzt bereits die Zeit bis zum Abschluss des Asylverfahrens, damit die Menschen später mit einem positiven Asylbescheid einen besseren Start in ihr neues Leben haben. Der Berufseinstieg und damit die finanzielle Unabhängigkeit fallen damit auch leichter. Hier haben wir als Stadt auch eine Verpflichtung gegenüber den Wienerinnen und Wiener, die eine rasche Integration einfordern.“

Das Jugendcollege – ein Bildungsprojekt mit 1000 Kursplätzen
Eine Jury, bestehend aus den FördergeberInnen MA 17, Arbeitsmarktservice Wien (AMS) und dem Fonds Soziales Wien (FSW), entschied sich für das eingereichte Konzept des Bieterkonsortiums bestehend aus neun PartnerInnen (Die Wiener Volkshochschulen GmbH, WUK-Verein zur Schaffung offener Kultur-und Werkstättenhäuser, Caritas , Integrationshaus, Interface Wien, abz*austria, equalizent, PROSA, BPI der ÖJAB) mit der VHS Wien als Leadpartnerin. Das Angebot startet ab dem Spätsommer an zwei Standorten in Wien: Der erste wird in der Spitalsgasse 5-9, 1090 Wien, sein, der zweite Standort wird gerade fixiert.

Mario Rieder, Vertreter der Leadpartnerin VHS Wien zum Jugendcollege: „Vermittelt werden die TeilnehmerInnen über die Bildungsdrehscheibe an das Programm, nach einer Clearingphase werden die Jugendlichen ausgewählt. Ein individueller Bildungsplan wird erstellt, je nach Lernbedarf steigen die TeilnehmerInnen auf unterschiedlichen Niveaus ein. Neben dem Hauptfokus der Sprachkompetenz können zusätzliche Module wie IKT, Englisch, Berufsorientierung oder Werkstatt-Arbeit besucht werden.“

Für dieses Bildungsprojekt werden jährlich sechs Millionen Euro eingesetzt, wovon die Hälfte aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, die andere Hälfte aus Mitteln der MA 17, des AMS Wien und dem FSW Wien finanziert wird. Der Call sowie der Abschluss des Vertrags und die Abrechnung nach den entsprechenden Richtlinien des ESF erfolgt durch den waff-Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds.

Für die Integration von jungen Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zeigt sich Petra Draxl, Geschäftsführerin des AMS Wien, über das neue Angebot erfreut: „Das Jugendcollege ist ein wichtiges Übergangsangebot für die jungen Menschen zwischen Schule und weiterführenden Ausbildungen wie zum Beispiel einer Lehre. Es soll nicht nur Deutsch, sondern auch Grundkenntnisse lehren, die Jugendliche in Österreich am Ende der Schulpflicht beherrschen müssen.“

Auch Flüchtlingskoordinator Peter Hacker, Geschäftsführer des FSW, begrüßt den Start des Jugendcolleges: „Die Zeit der Grundversorgung dauert viel zu lange, als dass wir sie ungenutzt verstreichen lassen dürfen. Unser Ziel ist es, gerade Jugendliche und junge Erwachsene so rasch wie möglich fit zu machen für ein eigenständiges Leben. Das ist die beste Maßnahme, wenn wir verhindern wollen, dass Flüchtlinge auf bedarfsorientierte Mindestsicherung angewiesen sind und die beste Maßnahme zur Kriminalitätsprävention. Außerdem ist es die wichtigste Vermittlung des Grundprinzips unserer Gesellschaft: Jede und jeder Einzelne trägt durch Arbeit zum Funktionieren des Kollektivs bei.“

Ursula Struppe, Abteilungsleiterin der MA 17-Integration und Diversität, betont die jahrelangen Erfahrungen in der Wiener Integrationspolitik: „Im Rahmen des Programms StartWien hat die MA 17 seit 2008 spezielle Jugendkurse entwickelt, die Jugendlichen das Rüstzeug für einen guten Start in Wien bieten. Ich freue mich, dass wir diese Erfahrungen nun auf breiterer Basis ausbauen und weiterentwickeln können“.

Bildmaterial zu dieser Aussendung ist in Kürze unter www.wien.gv.at/pressebilder/ abrufbar.

Mutter-Kind- und OP-Zentrums im Kaiser-Franz-Josef-Spital eröffnet – weiterer Meilenstein des Wiener Spitalskonzepts 2030

Anfang Juni wurde das Preyer’sche Kinderspital in das neue Mutter-Kind- und OP-Zentrum am Kaiser-Franz-Josef-Spital übersiedelt – am 6. Juni ist die neue Einrichtung in Vollbetrieb gegangen. Auf sechs Ebenen mit 258 Betten befinden sich Stationen aus den Bereichen Chirurgie, Gynäkologie, Urologie und HNO. Für operative Eingriffe steht ein Zentral-OP mit acht Sälen zur Verfügung – an die Entbindungsstation ist zusätzlich ein Operationssaal für Kaiserschnitte angeschlossen. Im Beisein von Stadträtin Sonja Wehsely und KAV-Generaldirektor Udo Janßen erfolgte am 21. Juni die feierliche Eröffnung.

Preyer’sches Kinderspital und Kaiser-Franz-Josef-Spital nun an einem Standort vereint
Schon seit Jahrzehnten ist das Preyer’sche Kinderspital eine fixe Größe in der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Wien. Seit 2008 als Kinder- und Jugendabteilung des Kaiser-Franz-Josef-Spitals geführt, wurde das Preyer’sche Kinderspital nun in die Kundratstraße 3 verlegt – dorthin wo auch die übrigen Abteilungen des Kaiser-Franz-Josef-Spitals angesiedelt sind. Das Kinder- und Jugendspital hat damit nicht nur eine topmoderne Einrichtung bekommen – es ist nun auch möglich, die Infrastruktur eines Großkrankenhauses zu nutzen. Vor allem aber können Mütter und ihre Neugeborenen nun unter einem Dach behandelt werden, erklärt die ärztliche Direktorin des KFJ Margit Endler: „Früher mussten wir ein Baby an den vier Kilometer entfernten Standort des Preyer’schen Kinderspitals verlegen, wenn es nach der Geburt behandelt werden musste. Die Mutter blieb im Kaiser-Franz-Josef-Spital. Heute können wir beide an einem Standort behandeln, müssen sie also nicht mehr voneinander trennen. Darüber freue ich mich sehr, bedeutet das doch eine wesentliche Verbesserung für unsere Patientinnen und Patienten.“

Weiterer Schritt in die medizinische Zukunft
Die Eröffnung des Mutter-Kind- und OP-Zentrums im Kaiser-Franz-Josef-Spital steht nicht für sich alleine. Es ist ein weiterer Schritt in die Zukunft der medizinischen Versorgung in Wien. Mit dem Wiener Spitalskonzept 2030 bereiten sich die Stadt Wien und der KAV auf die kommenden Herausforderungen vor: eine wachsende Bevölkerung und steigende Anforderungen an das Gesundheitssystem. „Mir ist besonders wichtig, dass alle Wienerinnen und Wiener, unabhängig von ihrem Einkommen, auch in Zukunft die beste medizinische Versorgung vorfinden. Das schaffen wir mit Einrichtungen wie dem Mutter-Kind- und OP-Zentrum und mit dem Wiener Spitalskonzept 2030“ betonte Stadträtin Sonja Wehsely ihre Zielsetzung für das Gesundheitssystem in Wien. Für Wehsely geht es um eine weitreichende Weichenstellung: „Spitzenmedizin, für alle gleichermaßen zugänglich, in einem Rahmen der die besten Möglichkeiten für die Patientinnen und Patienten sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schafft – das möchte ich mit dem Wiener Spitalskonzept 2030 verwirklichen. Daher freue ich mich, dass uns ein weiterer Schritt auf diesem Weg bereits gelungen ist und dass wir heute das Mutter-Kind- und OP-Zentrum im Kaiser-Franz-Josef-Spital eröffnen dürfen.“

Topmoderne Einrichtung mit acht OP-Sälen und Not-Sectio-OP Neben dem Preyer’schen Kinderspital beherbergt das Mutter-Kind- und OP-Zentrum alle operativen Abteilungen des Kaiser-Franz-Josef-Spitals. „In der neuen Einrichtung haben wir Chirurgie, Gynäkologie, Urologie und HNO räumlich zusammengefasst. Sie alle nutzen die topmoderne Infrastruktur und arbeiten interdisziplinär zusammen. Damit fördern wir den größtmöglichen Austausch zwischen den einzelnen Disziplinen und schaffen beste Voraussetzungen für optimale medizinische Versorgung unserer Patientinnen und Patienten“, fasst KAV-Generaldirektor Prof. Dr. Udo Janßen die Errungenschaften des Mutter-Kind- und OP-Zentrums zusammen. In der neuen Einrichtung stehen 258 Betten auf sechs Ebenen zur Verfügung. In einem Zentral-OP mit acht Sälen können chirurgische Eingriffe durchgeführt werden – ergänzt durch einen Not-Sectio-OP der direkt an die Geburtenstation angeschlossen ist. Die Patientinnen und Patienten sind in Ein- und Zweibettzimmern untergebracht, die ein Höchstmaß an Privatsphäre zulassen. Das Gebäude wurde so entworfen, dass alle Zimmer einen Blick ins Grüne haben.

Flüchtlinge brauchen ganzheitliche Integrationsbegleitung ab dem 1. Tag

Wiener Stadträtin begrüßt das Integrationspaket der Bundesregierung

Von einer raschen Integration profitieren nicht nur die Flüchtlinge selber, sondern auch die Österreicherinnen und Österreicher. Mit dem Integrationspaket schlägt die Bundesregierung die richtige Richtung ein und bietet notwendige und wichtige Integrationsmaßnahmen“, so die Wiener Sozialstadträtin Sonja Wehsely. „Wir haben in Wien bereits im Herbst vergangenen Jahres Integrationsmaßnahmen bereits für AsylwerberInnen geöffnet. Mit dem ‚StartWien‘ Programm wird bereits jeder Asylwerber von Anfang an begleitet, in den Bereichen Sprache, Bildung und Ausbildung gefördert und bei der raschen Integration unterstützt. Die Verfahren dauern immer noch zu lange, diese Wartezeit wollen und müssen wir sinnvoll nutzen, damit sichern wir auch einen besseren Start wenn das Asylverfahren abgeschlossen ist“, so die Stadträtin.

Mit dem erst kürzlich präsentierten „StartWien“-Programm bekommen alle AsylwerberInnen ab dem 1. Tag Orientierung, Sprache und Qualifikation angeboten. „Unser Motto lautet: fördern und fordern, in diesem Sinne bieten wir den AsylwerberInnen Chancen und Perspektiven ab dem 1. Tag, diese müssen im Gegenzug auch angenommen werden“, so Wehsely. „Dazu zählen natürlich auch Deutschkurse, die es bereits für AsylwerberInnen braucht, hier setzt Wien bereits früh den Hebel für eine erfolgreiche Integration an.“

Dass der Wille und das Engagement bei den Flüchtlingen groß ist, zeige auch das Projekt der gemeinnützigen Tätigkeit in Wien. Rund 200 AsylwerberInnen sind derzeit in den verschiedensten Bereichen tätig. Die Tätigkeitsbereiche sind unter anderem Landschaftspflege, Betreuung von Park- und Sportanlagen, Unterstützung in der Administration, Mitarbeit in Betreuungseinrichtungen für ältere oder kranke Personen, Tätigkeiten in Sozialeinrichtungen, bei Sport- und Kulturveranstaltung sowie Natur-, Umwelt-, Arten- und Tierschutz. „Gemeinnützig tätig zu sein, macht deshalb absolut Sinn. Es fördert den Integrationsprozess und die gegenseitige Solidarität. Es freut mich, dass hier der Bund nun mehr Möglichkeiten schafft, damit AsylwerberInnen ihre Zeit sinnvoll nutzen können und gleichzeitig etwas an die Gemeinschaft zurückgeben können.“

Reform der Mindestsicherung kann nur gemeinsam gelingen

Konstruktive Konferenz mit Ziel einer gemeinsamen 15a Vereinbarung

Die Wiener Sozialstadträtin zeigt sich nach dem Treffen der SoziallandesreferentInnen mit Bundesminister Alois Stöger zuversichtlich, dass es eine gemeinsame 15a Vereinbarung zur Weiterentwicklung der Mindestsicherung geben wird.

„Im Fokus stehen Maßnahmen, um wieder mehr Menschen in Beschäftigung zu bringen. Das heißt Hilfe zu Arbeit damit Menschen am Arbeitsmarkt Fuß fassen können und nicht länger von den Leistungen der BMS abhängig sind. Mehr Sachleistungen statt Geldleistungen und verpflichtende Integrationsmaßnahmen, aber auch strenge Kontrollen und sofortige Kürzungen bei Verfehlungen. Dazu gibt es eine Einigung zwischen allen Bundesländern und dem Bundesminister. Ziel ist und bleibt eine gemeinsame Vereinbarung, die für alle Bundesländer gilt“, so Wehsely.

Auch das heutige Treffen hat einmal mehr gezeigt, dass es innerhalb der ÖVP keine Einigung zur Deckelung gibt. „Hier gibt es anscheinend innerhalb der ÖVP noch viel Klärungsbedarf, denn es gibt keineswegs eine breite Mehrheit innerhalb der ÖVP dazu“, so die Stadträtin abschließend

GuKG Novelle bringt wichtige Verbesserungen für MitarbeiterInnen in der Pflege

Wien hat von Anfang an rasche Umsetzung unterstützt

„Wien hat sich von Beginn an für eine rasche Umsetzung der GuKG Novelle und damit für eine Stärkung der beruflichen Situation von MitarbeiterInnen in der Pflege eingesetzt „, begrüßt Stadträtin Sonja Wehsely Dienstag nach dem Beschluss im Ministerrat die Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG). Die Novelle bringt eine Aufwertung des gehobene Dienstes durch die Akademisierung und erweitere Kompetenzen, die Schaffung der Pflegefachassistenz, die den gehobenen Dienst entlasten wird und gemeinsam mit der Pflegeassistenz werden alle drei Berufsgruppen durch die GuKG Novelle um die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten bereinigt.

Die Stadträtin verweist auf die besondere Rolle der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege, die wichtige PartnerInnen für das Funktionieren des Gesamtsystems sind. „Zentral ist, dass mit der Novelle die Tätigkeiten der MitarbeiterInnen neu geordnet und die Kernkompetenzen gestärkt werden, bzw. dass das System durchlässiger wird. Das bringt für die MitarbeiterInnen innerhalb des Systems mehr Möglichkeiten und Chancen“, so Wehsely.

Der Krankenanstaltenverbund als größter Ausbildner und Arbeitgeber in diesem Bereich hat sich während des gesamten Prozesses aktiv eingebracht: „Besonderer Dank gilt auch den Expertinnen und Experten des Wiener Krankenanstaltenverbundes, die durch ihre inhaltliche Unterstützung von Beginn an einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung der Gesetzesnovelle geleistet haben“ hält die Stadträtin fest.

Die Stadt Wien bietet im Jahr 700 neue Ausbildungsplätze im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege an und geht dabei auch neue Wege. So organisiert Wien in Kooperation mit dem FH Campus Wien seit Herbst 2015 das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege an 2 ausgewählten Krankenpflegeschulen als Pilotprojekt. „Wien bereitet sich rechtzeitig auf die immer älter werdende Bevölkerung vor. Durch den Einstieg des Krankenanstaltenverbundes in den FH-Bereich erfolgt ein richtungsweisender Impuls für die bundesweite Vereinheitlichung der GuKG-Ausbildung in ganz Österreich und damit ein wichtiger Schritt zur weiteren Professionalisierung des Pflegeberufes innerhalb der Gesundheitsberufe“, erklärt Wehsely abschließend.

Feierliches Eröffnungsfest nach Generalsanierung im Haus Augarten

Um das Haus Augarten des Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser fit für die Zukunft zu machen, wurde es seit Ende 2013 generalsaniert. Die Modernisierungen sind nun abgeschlossen. Grund genug gemeinsam mit BewohnerInnen, Gästen und MitarbeiterInnen zu feiern, mit dabei: Sozialstadträtin Sonja Wehsely und Bezirksvorsteher des zweiten Bezirks Karlheinz Hora.

Kulinarische Genüsse, Live-Musik, amüsante Einlagen von BewohnerInnen und MitarbeiterInnen und viel Applaus: So feierten die Festgäste des Hauses Augarten die Eröffnung des Pensionisten-Wohnhauses nach den drei Jahre dauernden Umbauarbeiten. Höhepunkt war die von der KWP-Patisserie eigens kreierte Torte, die mit einem roten Band geschmückt war. Dieses wurde symbolisch von Stadträtin Sonja Wehsely durchschnitten und somit das Haus offiziell eröffnet.

„Das Haus Augarten ist eines der sechs Pensionisten-Wohnhäuser des KWP, das im Rahmen des Wiener Geriatriekonzepts fristgerecht umgesetzt wurde. Nach der professionell abgelaufenen Generalsanierung erstrahlt dieses Haus nun in neuem Glanz – innen, wie außen. Ich wünsche den Bewohnerinnen und Bewohnern, dass sie sich auch weiterhin in ihrem Haus wohlfühlen und sie sich rundum gut versorgt wissen“, freut sich KWP-Präsidentin und Sozialstadträtin Sonja Wehsely.

Auch Bezirksvorsteher Karlheinz Hora zeigte sich begeistert: „Die neuesten Erkenntnisse in der Pflege und Betreuung von älteren Menschen flossen in die Infrastruktur dieses Hauses ein. Dafür möchte ich den Verantwortlichen ein großes Lob aussprechen. Das Haus hat aber noch mehr für die Bewohnerinnen und Bewohner der Leopoldstadt zu bieten: eine hohe Lebensqualität und viel Menschlichkeit.“

„Es wurde viel Zeit und Geld investiert, um unseren Seniorinnen und Senioren ein noch schöneres und sicheres Wohnen bieten zu können. Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Bewohnerinnen und Bewohnern für ihre Geduld. Auch ein großes Lob an das Team im Haus, das die Umbauzeit mit viel Gelassenheit gemeistert hat“, so auch KWP-Geschäftsführerin Gabriele Graumann.
Zur Generalsanierung

Das Pensionisten-Wohnhaus Augarten ist das sechste Haus des KWP, das in den letzten Jahren für die Herausforderungen der Zukunft in Schuss gebracht wurde. Die Sanierungsarbeiten begannen Ende 2013 und wurden im Mai 2016 erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt finden ab sofort 308 Personen ein neues Zuhause, davon 72 BewohnerInnen in zwei neuen „Gepflegt.Wohnen“ stationären Bereichen. Mit dem Endausbau sind alle Wohnungen und Badezimmer barrierefrei und mit Notrufsystemen sowie schwellenlosen Ein- und Ausgängen versehen. Der gestreckte Gebäudegrundriss bringt viel Licht ins Gebäude.

Freibereiche, Lichtflächen und Gemeinschaftsbalkone in unterschiedliche Himmels-richtungen machen das Erleben der Umwelt möglich. Ein besonderes Highlight des Hauses Augarten ist das aus gefärbtem Sichtbeton erbaute Vordach, das die bestehenden Bäume in die Architektur integriert. In zwei neu errichteten Tagesstrukturen „Wohn.Zimmer“ werden BewohnerInnen betreut, die ihren Alltag nicht mehr alleine meistern können. Die Gesamtkosten für die Generalsanierung des Hauses Augarten beliefen sich auf rund 24 Millionen Euro.

Das Pflegewohnhaus Meidling feiert seinen fünften Geburtstag

Wehsely: „Stadt Wien sichert Pflege und Betreuung für alle auf höchstem Niveau“

2007 kündigte die Stadt Wien die Umsetzung eines Geriatriekonzepts an – mit dem Ziel, die Pflegeinfrastruktur der Stadt auf neue Beine zu stellen. Während im 15. Bezirk Ende 2015 das letzte neu errichtete Haus pünktlich eröffnet wurde, feierte das Pflegewohnhaus Meidling des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) heute bereits seinen fünften Geburtstag.

„Die Stadt Wien hat rechtzeitig auf die demografische Entwicklung reagiert und sich auch im Pflegebereich auf die glücklicherweise immer älter werdenden Wienerinnen und Wiener vorbereitet. Mit dem umgesetzten Geriatriekonzept ist es gelungen, dass Wien ein Netz an topmodernen Pflegeeinrichtungen anbieten kann. Insgesamt stellt die Stadt Wien eine knappe Milliarde Euro für den gesamten Pflegebereich pro Jahr zur Verfügung. Die Wienerinnen und Wiener können sich sicher sein, dass Pflege und Betreuung auch in Zukunft auf Topniveau für alle, unabhängig vom Einkommen, gesichert ist“, hält die Sozialstadträtin Sonja Wehsely bei der 5-Jahres-Feier fest.
Professionelle Pflege in wohnlicher Umgebung

Die Stadt Wien hat um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden 2007 das Geriatriekonzept entwickelt, das auf hohe Betreuungsqualität, wohnortnahe Pflegeplätze und die Abkehr von Großbauten abzielt. Seit 2011 wird das auch im Pflegewohnhaus Meidling gelebt. 258 Bewohnerinnen und Bewohner leben in zehn Wohnbereichen – zwei davon, mit insgesamt 48 Plätzen – stehen für die Betreuung von Personen zur Verfügung, die an Demenz leiden. Jeder Wohnbereich wird jeweils von einer Stationsschwester oder einem Stationspfleger geleitet, sowie von einer Stationsärztin oder einem Stationsarzt. Zusätzlich gibt es verschiedene Angebote etwa aus den Bereichen Ergotherapie, Physiotherapie, Diätologie und verschiedene medizinische Massagen – in einem freundlichen Ambiente, das speziell auf die Bedürfnisse seiner Bewohnerinnen und Bewohner zugeschnitten ist.
Positive Bilanz nach den ersten 5 Jahren

„Nach fünf erfolgreichen Jahren dürfen wir sagen: Wir haben ein großartiges Haus, in dem sich die Bewohnerinnen und Bewohner genauso wohlfühlen wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darauf bin ich stolz,“ freut sich Direktorin Dr.in Christa Wutschitz bei der Begrüßung der Gäste. Neben der Festansprache von Stadträtin Sonja Wehsely, gratulierten Susanne Drapalik, Direktorin der KAV-Teilunternehmung Geriatriezentren und Pflegewohnhäuser, und Bezirksvorsteher-Stellvertreter Wilfried Zankl zum Jubiläum.

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Stadt Wien mit neuem Online-Angebot für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

„Flüchtlinge haben Traumatisches erlebt, müssen die Flucht verarbeiten, den Verlust ihres gesamten Hab und Guts. Vor allem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge brauchen unseren besonderen Schutz, da viele von ihnen ihre Eltern nicht nur zurücklassen mussten, sondern allzu oft den Tod der Eltern verkraften müssen. Krieg und Terror hinterlassen natürlich Spuren, Sichtbare wie Unsichtbare. Mit den 5 neuen Videos in Deutsch und Arabisch bietet die MAG ELF ein kindgerechtes Angebot und eine Möglichkeit das Erlebte besser zu verarbeiten. Die MAG ELF bietet ein engmaschiges Betreuungsnetzwerk, um die Kinder zu unterstützen hier in Wien ein neues Leben beginnen zu können“, hält Sozialstadträtin Sonja Wehsely fest.

Wien hat gezeigt, wie man hunderttausende Flüchtlinge unaufgeregt und ohne Chaos versorgen kann. All jene Flüchtlinge, die in Wien einen Asylantrag gestellt haben, erhalten Unterstützung und Betreuung ab dem 1. Tag. Dazu zählen vor allem Integrationsangebote von Anfang an für alle AsylwerberInnen. Vor allem für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) braucht es spezielle sozialpädagogische Betreuung, Freizeitbetreuung und Bildungsarbeit. In Wien leben aktuell rund 1.050 UMFs, davon sind 219 Kinder bis 14 Jahre.

Johannes Köhler, Leiter der MAG ELF ergänzt: „Die Betreuung von Kindern mit Traumata ist zweifellos eine große Herausforderung. Aufgabe der MAG ELF ist es, Kinder bestmöglich zu betreuen und zu unterstützen, damit sie hier in Wien einen guten Start haben.“ Die MAG ELF betreut unter 14jährige UMFs in eigenen Einrichtungen oder durch VertragspartnerInnen. Wohngemeinschaften über 14 Jährige werden vom FSW organisiert und von der MAG ELF bewilligt und beaufsichtigt.

„Jugendliche Schutzsuchende zeigen aufgrund ihrer Fluchterfahrung in vielen Fällen posttraumatische Belastungsreaktionen, die sie selbst nicht einordnen können. Die MAG ELF verfügt als einziges Bundesland über ein spezialisiertes Krisenzentrum für unbegleitete minderjährige Fremde. Mit den 5 Videos in den Sprachen Deutsch und Arabisch ergänzen wir unser Angebot und bieten damit auch den SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen in ihrer traumapädagogischen Arbeit eine Unterstützung.“

Die Videos sind hier abrufbar

Neue Notarzt-Station für Wien: Kooperation zwischen Berufsrettung Wien, AKH Wien und MedUni Wien

Ab 1. Juni 2016 steht für die notfallmedizinische Versorgung der Wiener Bevölkerung ein zusätzliches Notarzt-Einsatz-Fahrzeug (NEF) zur Verfügung. Das neue Rettungsmittel, das gemeinsam von der Berufsrettung Wien – MA 70, dem AKH Wien und der MedUni Wien betrieben wird, ist vor der Notfallaufnahme des AKH Wien stationiert und wird von dort aus zu Rettungseinsätzen ausrücken.

Dieses NEF-Team besteht aus einer/m NotfallsanitäterIn der Berufsrettung Wien sowie einer/m NotärztIn der Universitätsklinik für Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie. Auto und Spezialausstattung werden von der MA 70 zur Verfügung gestellt, die Versorgung mit den notwendigen Arzneimitteln erfolgt durch das AKH Wien.

„Diese neue Kooperation zwischen der Berufsrettung, der MedUni Wien und dem AKH Wien zeigt, dass alle Akteure im Wiener Gesundheitssystem über ihren direkten Wirkungskreis zum Wohle der Patientinnen und Patienten zusammenarbeiten“, so die Stadträtin für Gesundheit, Soziales und Generationen, Sonja Wehsely.

Bisher haben MitarbeiterInnen der Berufsrettung die präklinische Versorgung übernommen und die PatientInnen dann zur weiteren Vorsorge an SpitalsärztInnen übergeben. Das Wissen und die Erfahrung von Notfallsanitätern und Ärztinnen und Ärzten der MedUni Wien werden nun in einem Team kombiniert. „Zwischen Berufsrettung und MedUni gibt es im Forschungsbereich bereits seit Jahren eine enge, erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem neuen NEF weiten wir unsere Kooperation auch zum Wohle der Wienerinnen und Wiener auf die präklinische Notfallversorgung aus“, erklärt Rainer Gottwald, Chef der Berufsrettung Wien.

AKH-Direktor Herwig Wetzlinger betont: „Die Verbindung von präklinischer und klinischer Expertise ist insbesondere ein wichtiger Bestandteil der Ausbildungswege im Bereich der Anästhesie. Das AKH Wien ist in vielen Bereichen Vorreiter von Entwicklungen und trägt dieses Vorhaben gerne mit

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Wehsely und WiG präsentieren Gesunde Ideen für Gesunde Bezirke

„Vorhang auf!“ für gesundheitsfördernde Initiativen von Privatpersonen

„Ihre gesunde Idee für den Bezirk!“ will Menschen dazu bewegen, ihr Grätzel zu einem gesünderen Wohnumfeld zu machen. Das liest sich zu abstrakt? Konkrete Beispiele dafür wurden am vergangenen Dienstag von Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely und Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung, vor den Vorhang gebeten. Die Palette reicht vom gemeinsamen Radfahren über „Yoga in der Nachbarschaft“ bis hin zu Indoor Boccia oder zum „Essbaren Gastgarten“. 69 sogenannte Grätzelinitiativen wurden seit Oktober 2014 von Privatpersonen im Rahmen des Programms Gesunde Bezirke umgesetzt – mit viel Fantasie und mit viel Engagement. „Ideen für mehr Gesundheit gibt es viele, das weiß ich aus meinen Gesprächen mit den Wienerinnen und Wienern“, so Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely. „Umso mehr freut es mich, wie viele Menschen hier in den vergangenen zweieinhalb Jahren tatsächlich aktiv geworden sind. Meinen herzlichen Dank dafür.“

„Manchmal ist auch ein wenig Unterstützung von außen hilfreich“, weiß Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung, „und genau die bieten wir Interessierten in den Gesunden Bezirken Leopoldstadt, Margareten, Favoriten, Ottakring, Brigittenau, Floridsdorf und Donaustadt. Nämlich in Form von Beratung und maximal 300 Euro für anfallende Sachkosten.“ Um diese Unterstützung in Zukunft noch maßgeschneiderter geben zu können, waren die Initiatorinnen und Initiatoren eingeladen, an diesem Abend ihre individuellen Erfahrungen auszutauschen. In einem Punkt waren sie sich jedenfalls alle einig: Gemeinsam mit anderen fällt es leichter und macht auch mehr Spaß, ein wenig mehr Gesundheit ins Leben zu bringen.

Auf www.gesunde-idee.at werden die bereits durchgeführten Initiativen vorgestellt. Dort finden sich auch die wichtigsten Informationen und Kontakte für alle, die ebenfalls eine gesunde Idee haben und diese realisieren wollen.
Das Programm „Gesunde Bezirke“

Die Grätzel- und Kooperationsinitiativen sind Teil des Programms „Gesunde Bezirke“ der Wiener Gesundheitsförderung. Dabei werden Schwerpunktaktivitäten in den Bezirken Leopoldstadt, Margareten, Favoriten, Ottakring, Brigittenau, Floridsdorf und Donaustadt umgesetzt.