Navigation überspringen

Navigation

Wien meistert die Herausforderungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik

caritasjobboerse_01-4.jpg

Anlässlich der vierten „Jobmeile“ in Wien stellen rund 30 verschiedene Trägereinrichtungen, unter anderem die MA 40, WAFF oder AMS, heute Beschäftigungsprojekte und Beratungsangebote vor. Gemeinsam mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Caritas-Direktor Michael Landau habe ich heute am Rande dieser Veranstaltung auf die Verbesserungen hingewiesen, die die Mindestsicherung für die soziale Lage der Menschen in Österreich und Wien gebracht hat. Gemeinsam mit einer Vielzahl an Trägern werden wichtige Angebote umgesetzt, um Menschen, die es schwer am Arbeitsmarkt haben, beim Einstieg oder bei der Rückkehr ins Arbeitsleben zu unterstützen.

Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung hat das österreichische Sozialwesen um viele Schritte vorwärts gebracht. Früher waren SozialhilfebezieherInnen keine Zielgruppe für das Arbeitsmarktservice. Das haben wir mit der Einführung der Mindestsicherung geändert. Mit Erfolg: Die Zahl der Menschen, die ausschließlich von Mindestsicherung leben, lag 2011 bei 12.313 und im Jahr davor um 16,6 Prozent höher. Selbst vor fünf Jahren, 2007, lebten mehr Menschen, nämlich 12.575, ausschließlich von der Sozialhilfe. Das ist ganz klar ein Erfolg der Mindestsicherung und der damit verbundenen Arbeitsmarktmaßnahmen, weil diese Gruppe erstmals ganz gezielt an den Arbeitsmarkt herangeführt wird.