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Wiener Wohnungslosenhilfe startet Winterpaket 2014/15

An 365 Tagen im Jahr geöffnet, Platz für bis zu 100 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig: Seit 1989 werden in der JOSI akut obdachlose Menschen betreut. Das direkt in der U6-Station Josefstädterstraße gelegene Tageszentrum ist eine feste Größe im Angebot der Wiener Wohnungslosenhilfe. „Wien ist eine starke und soziale Stadt. Die Unterstützung für die sozial Schwächsten zeigt sich auch durch den solidarischen Schulterschluss der Bezirke, der Wiener Linien und der Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe. Alle ziehen gemeinsam an einem Strang, damit das soziale Netz hält“, sagt Sozialstadträtin Sonja Wehsely anlässlich 25 Jahre JOSI. Auch Gemeinderätin Birgit Hebein, Sozialsprecherin der Grünen Wien zollt der JOSI ihren Respekt: „Gerade jetzt, wo FPÖ und ÖVP versuchen, Sozialeinrichtungen an den Stadtrand zu verdrängen, werden zentrale Einrichtungen wie die JOSI immer wichtiger. Mit rot-grün wird es keine Verdrängung geben.”

Erholung vom Leben auf der Straße

In der JOSI finden akut obdachlose Menschen einen geschützten Raum vor, in dem sie sich tagsüber ohne Konsumationszwang aufhalten können. „Hier bekommen sie Rat und Unterstützung, können sich Essen zubereiten, duschen und Wäsche waschen, ihre Habe sicher verwahren und sich nicht zuletzt vom Alltag auf der Straße zurückziehen. Das Tageszentrum ist das Wohnzimmer dieser Menschen“, so Monika Wintersberger-Montorio, Geschäftsführerin von “wieder wohnen” – der Betreiberin der JOSI. Seit der umfassenden Sanierung der U-Bahnstation Josefstädter Straße, die im Vorjahr abgeschlossen wurde, steht den Gästen des Tageszentrums mehr Platz zur Verfügung. Insbesondere der Koch-, Wasch- und Sanitärbereich wurde erweitert.

Wiener Wohnungslosenhilfe erreicht über 9.000 Menschen

Rund 55 Millionen Euro im Jahr wendet Wien für die Wohnungslosenhilfe auf – davon werden rund 5.000  Wohn- und Schlafplätze in 90 Einrichtungen finanziert, aber auch Tageszentren wie die JOSI, Beratungseinrichtungen und Straßensozialarbeit. Ziel aller Angebote ist es, den Menschen durch gezielte Betreuung wieder ein möglichst eigenständiges Leben zu ermöglichen. Mehr als 9.000 Menschen pro Jahr brauchen die Unterstützung der Wiener Wohnungslosenhilfe.

Winterpaket: 450 Schlafplätze zusätzlich

Mit dem nahenden Winter beginnt die härteste Zeit für obdachlose Menschen. „In Wien muss in der kalten Jahreszeit niemand auf der Straße bleiben“, betont Sonja Wehsely. „Dafür stellen wir jeden Winter zusätzliche Plätze zur Verfügung – für die Menschen, die reguläre Unterstützungsangebote nicht nutzen können oder wollen.“ Für akut obdachlose Menschen stehen ganzjährig rund 300 Nachtquartiersplätze zur Verfügung, in diesem Winter wird je nach Bedarf auf bis zu 750 Plätzen aufgestockt. „Das Winterpaket wird wieder alle Menschen, egal woher sie kommen, in der kalten Jahreszeit versorgen. Wir wollen, dass auf Wiens Straßen niemand erfriert“, so Birgit Hebein, „das Winterpaket gibt den Betroffenen rechtzeitig Hilfe und Unterstützung. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, die auf der Straße übernachten, leisten die niederschwelligen Einrichtungen und Streetworker immens wichtige Arbeit.“

Der Fonds Soziales Wien sorgt gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen Wiener Rotes Kreuz, Caritas, Samariterbund Wien und “wieder wohnen“ dafür, dass die bestehenden Kapazitäten ab November deutlich erweitert werden. „Warme Schlafplätze sind im Winter stärker nachgefragt, da eine Übernachtung im Freien ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellt. Und auch Menschen ohne Sozialanspruch in Wien können die von der Stadt geförderten Plätze im Winter nutzen“, erklärt Anita Bauer, Fachbereichsleiterin Betreutes Wohnen vom Fonds Soziales Wien. Das Winterpaket der Wiener Wohnungslosenhilfe läuft von 3. November 2014 bis 30. April 2015. Mit Ende April 2015 werden die Plätze wieder reduziert und die provisorischen Notschlafstellen geschlossen.

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