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Wehsely/ Oxonitsch: In Wien wird Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche groß geschrieben

Die Fachtagung: „Gesunder Kindergarten in Wien“ bot die Möglichkeit, speziell die Gesundheitsförderung im Kindergarten aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten

Am 5. Juni 2014 fand im Wiener Rathaus die Fachtagung „Gesunder Kindergarten in Wien“ statt. Fachlichen Input lieferte die deutsche Expertin Dr.in Antje Richter-Kornweitz. Praktische Beispiele aus den gesunden Kindergärten in Wien boten die Grundlage für weiterführende Diskussionen.

Die Wiener Gesundheitsförderung leistet mit ihrem Arbeitsschwerpunkt im Kindergarten einen wichtigen Beitrag. Warum dabei ein umfassender Ansatz besonders wichtig ist, erklärte Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely: „Das Verhalten der gesamten Gruppe ist entscheidend und motiviert das eine oder andere Kind, Dinge auszuprobieren, Lebensmittel zu kosten und neue Erfahrungen zu machen. So wird gemeinsam ein gesundheitsfördernder Lebensstil ‚erlernt‘ und von den erwachsenen Vorbildern abgeschaut“.

„Der Grundstein für ein gesundes Leben im Erwachsenenalter wird bereits in der Kindheit gelegt. Daher setzen wir im Kindergarten an und beziehen alle Beteiligten ein: Von den PädagogInnen und AssistentInnen über die Kinder bis hin zu den Eltern und anderen Erziehungsberechtigten“, betonte Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch im Rahmen der Fachtagung „Gesunder Kindergarten in Wien“.

Der gesunde Kindergarten der Zukunft

Dr.in Antje Richter-Kornweitz, Fachreferentin für Soziale Lage und Gesundheit bei der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V., erläuterte in ihrem Vortrag die Anforderungen an Gesundheitsförderung im Kindergarten. Die Arbeitspsychologin Mag.a Birgit Kriener griff in ihrem Vortrag das wichtige Thema „Gesundes Führen im Kindergarten“ auf. Ein wesentlicher Schwerpunkt des Vormittags lag bei der Präsentation des noch bis Oktober 2014 laufenden Projekts „Gesunder Kindergarten“ – inklusive der Ergebnisse aus der begleitenden wissenschaftlichen Evaluation. Ein gemeinsamer Ausblick auf die weitere Zusammenarbeit zwischen Wiener Gesundheitsförderung und MA 10 – Wiener Kindergärten rundete die Veranstaltung ab.  Das bot genügend Stoff für angeregte Diskussionen über die gesunden Kindergärten der Zukunft am Marktplatz. Dort präsentierten sich auch die „Gesunden Kindergärten“ des Projekts.

Einblicke in die Praxis

Die teilnehmenden Kindergärten zeigten im Wiener Rathaus ihre individuelle Herangehensweise und wie sie Gesundheitsförderung in ihrer Einrichtung umsetzen. Die zahlreichen Maßnahmen, binden Kinder, ErzieherInnen, Eltern und Führungskräfte gleichermaßen ein. Fortbildungen für das pädagogische Betreuungspersonal werden genutzt und die Entwicklung der Kinder durch Bewegungsangebote gefördert. Gesundheitsförderung ist stets ein Zusammenspiel aus Ernährung, Bewegung und seelischer Gesundheit. Aber auch ein gesundheitsfördernder Führungsstil, ergonomische Sitzmöbel und eine intakte Gemeinschaft sind wichtig. So treffen sich in einem der Projektkindergärten regelmäßig Kinder, Eltern und MitarbeiterInnen zum gemeinsamen Kochen und Backen. Gemeinsam erleben sie: Ein gesundheitsfördernder Lebensstil macht Spaß und tut gut!

Das Projekt Gesunder Kindergarten

Das Projekt wird von der Wiener Gesundheitsförderung in Zusammenarbeit mit der MA 10 – Wiener Kindergärten umgesetzt. Aktuell sind sieben Kindergärten der Stadt Wien in den Bezirken Favoriten und Brigittenau beteiligt. Das Projekt wird aus Mitteln des Fonds Gesundes Österreich gefördert.

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