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Meine Überzeugungen

Für mich sind das Vertreten von Standpunkten, das Verändern von vermeintlichen Gegebenheiten und das Umsetzen von Interessen der Schwächeren maßgeblich. Weil es die Schwachen sind, die den starken Staat brauchen – in wirtschaftlich turbulenten Zeiten mehr denn je. Mein Credo ist dabei: “Das Bessere ist der größte Feind des Guten.” Fortschritt ist das Ziel jedes politischen Handelns.

Das Streben nach Solidarität, Chancengleichheit, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung ist die bestimmende Kraft meiner Arbeit. Konkret geht es mir darum, in meinem Arbeitsbereich Gesundheits- und Sozialpolitik für die WienerInnen spürbare Fortschritte zu erzielen. Die Erfahrungen aus meinem früheren Zuständigkeitsbereich, der Frauen- und Integrationspolitik, sind dabei dringend gefragt.

Solidarität ist ein Grundwert der Sozialdemokratie. Solidarität ist nicht “Nächstenliebe” und das Verteilen von Almosen, Solidarität ist konkrete Unterstützung von anderen Menschen – und das gemeinsame Eintreten für gemeinsame Ziele.

Von Chancengleichheit sind wir in vielen Lebensbereichen immer noch weit entfernt. Die Wiener Sozialdemokratie setzt darauf, all jene von Anfang an zu unterstützen, denen nicht immer alles automatisch in den Schoß gefallen ist oder fallen wird. Der Schlüssel zu mehr Chancengleichheit ist es, den formal gleichen Zugang zur Bildung auch zu einem faktisch gleichen Zugang zu machen – und in jedem Lebensabschnitt darauf zu achten, dass Herkunft nicht über Chancen entscheidet.

Auch die Gerechtigkeit gehört zu den Grundwerten der Sozialdemokratie. Als Juristin und Demokratin ist für mich klar: Damit Gerechtigkeit nicht eine Frage des Standpunkts ist, braucht es den Rechtsstaat, der garantiert, dass der Zugang zum Recht für alle BürgerInnen gleich verteilt ist. Nur in einem solchen Rahmen ist gewährleistet, dass dem zweiten Aspekt meines Gerechtigkeitsbegriffs Rechnung getragen werden kann: der Umsetzung umfassender sozialer Gerechtigkeit.

Unter Selbstbestimmung verstehe ich die Freiheit, in Autonomie Dinge zu tun und Träume zu verwirklichen. Arbeit ist dabei für mich der zentrale Schlüssel zu Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Frauen sind mutig, flexibel im Denken und Handeln und standhaft. Das macht sie stark. Nach wie vor gibt es in vielen Bereichen männerbündlerische gläserne Decken, die verhindern, dass Frauen tatsächlich das erreichen, was sie auf Grund ihrer Kompetenzen erreichen könnten. Für mich heißt das: gläserne Decken zu suchen und zu durchbrechen – und Frauen bei der Verwirklichung ihrer Träume zu unterstützen. Die Schlüssel dazu liegen in der Eigenständigkeit und der Erwerbstätigkeit von Frauen.

Als ehemalige Integrationsstadträtin kenne ich die Probleme und Bedürfnisse von MigrantInnen in dieser Stadt – und ich kenne auch die Probleme und Bedürfnisse, die schon länger ansässige WienerInnen mit neu zugezogenen haben können. Wien ist eine weltoffene Stadt und heißt die Menschen, die nach Wien kommen, willkommen. Wien ist die Stadt des Miteinanders, des Dialogs und der Begegnung. Hier geht es um eine Politik des Miteinanders und des “Aufeinander schauens”, die es in allen Bereichen der Stadt umzusetzen gilt – und die mit aller Vehemenz gegenüber jenen zu verteidigen ist, die nur Probleme machen wollen und die Menschen in dieser Stadt aufeinander hetzen. Klar ist aber auch: Rechte und Pflichten gelten für alle WienerInnen, wo auch immer sie geboren wurden.