Nun ist es wissenschaftlich belegt: Wien ist Sozialhauptstadt Nummer eins. Das Europäische Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung hat sechs Städte miteinander verglichen und Wien schneidet hier sehr gut ab. Obwohl Wien von den Rahmenbedingungen auf Platz vier liegt, erzielen wir Platz eins bei den Ergebnissen unserer Arbeit. Das beweist, dass unsere Politik wirkt und mit richtigen Maßnahmen hervorragende Ergebnisse erzielt werden können.
Wichtig dabei ist, dass wir nicht nur nach objektiven Kriterien eine sehr gute soziale Absicherung haben, sondern auch nach subjektiven. Sprich: Die Wienerinnen und Wiener sehen das ebenso.
Wien hat es geschafft ein hervorragendes Gesundheits- und Sozialsystem auf die Beine zu stellen, obwohl die allgemeinen Voraussetzungen dafür nicht optimal sind. Im Vergleich mit Hamburg, Prag, Stockholm, Brüssel und Lissabon hat Wien in der Gesundheitsversorgung ebenso wie in der Sozial- und Wohnungslosenhilfe tolle Ergebnisse.
Auch wenn ich auf diese Ergebnisse sehr stolz bin, gibt es keinen Grund sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Es gilt nicht nur dieses Niveau zu halten und weiter auszubauen. Darüber hinaus haben wir in einigen Bereichen noch Handlungsbedarf, wie etwa im Umgang mit älteren Menschen mit Behinderung, bei der Umwandlung von Akutbetten in den Pflegebereich und bei den prekären Arbeitsverhältnissen.
Mit dem neuen Wiener Chancengleichheitsgesetz wurden bereits Maßnahmen für Gleichstellung und ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen gesetzt. Ebenso im Spitalsbereich: Mit dem Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG) hat sich Wien zum Ziel gesetzt, rund 300 Betten in den Pflegebereich zu verschieben. Mit Ärztekammer, WGKK und Wirtschaftskammer haben wir uns darauf verständigt, den niedergelassenen Bereich auszubauen, um die Versorgung vor Ort zu verbessern und auch die Spitalsambulanzen zu entlasten.
Es gibt viel zu tun, gleichzeitig zeigt uns diese Studie, dass wir mit der Gesundheits- und Sozialpolitik der SPÖ am richtigen Weg sind. Dies belegen nicht nur wissenschaftliche Ergebnisse, sondern auch jene, die es am besten wissen müssen, die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Stadt.
Hier gibt’s die Studie zum Download!
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