Wien lässt niemanden alleine
Es sind die Schwachen, die den starken Staat brauchen - in wirtschaftlich turbulenten Zeiten mehr denn je. Deshalb ist Sozialpolitik eine Kernaufgabe des Staates und der Stadt. Sozialpolitik sehe ich als Trampolin, um Menschen die Chance zu geben, ein möglichst eigenständiges Leben zu führen und Krisen des Lebens zu bewältigen. Das soziale Netz für all jene, die der Solidarität der Gesellschaft bedürfen, gilt es daher dynamisch weiterzuentwickeln.
Die Stadt Wien hat für den Winter 2008/09 den Heizkostenzuschuss auf 200 Euro verdoppelt und die Sozialhilfe mit 1. Jänner 2009 um 3,4 Prozent angehoben. Besonders wichtig ist der Stadtregierung auch die Anhebung des Landespflegegeldes um bis zu 6 Prozent sowie die Zuschläge für an Demenz erkrankte WienerInnen und schwerst behinderte Kinder und Jugendliche. Zu den jüngsten sozialen Verbesserungen in Wien zählt auch der Mobilpass, der 60.000 SozialhilfebezieherInnen und 33.000 MindestpensionistInnen günstige Fahrten mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglicht.
Vielfältige Sozialmaßnahmen setzt die Stadt Wien auch über den Fonds Soziales Wien (FSW). Die zentrale Aufgabe des FSW ist es, qualitativ hochwertige Sozialdienstleistungen zu sichern und bei Bedarf auszubauen. Hauptbereiche sind SchuldnerInnenberatung, Wohnungssicherung, Wohnungslosenhilfe, Grundversorgung für AsylwerberInnen, Behindertenhilfe sowie Maßnahmen für Pflege und Betreuung und vieles mehr.
Die Stadt Wien verfügt mit zehn Sozialzentren der Magistratsabteilung 40 über ein dicht geknüpftes Netz an kompetenten Anlaufstellen bei sozialen und finanziellen Problemen.
Ein umfangreiches Netz an Leistungen für Menschen mit Behinderungen wird angeboten, etwa Betreutes Wohnen, Beschäftigungstherapie, die Mobilitätsförderung, die Persönliche Assistenz oder die Ausbildungshilfe. Insgesamt investiert die Stadt Wien über 180 Millionen Euro im Jahr für die Unterstützung behinderter Menschen.
Bis zu 200.000 WienerInnen beziehen jährlich soziale Leistungen der Stadt Wien - Sozialhilfe, Heizkostenzuschuss, Behindertenhilfe, Leistungen der ambulanten, mobilen, teilstationären und stationären Pflege und Betreuung, Grundversorgung u. ä. Davon beziehen rund 95.000 Menschen Sozialhilfe. Um Wiener Sozialstandards Menschen in ganz Österreich zugänglich zu machen, treibt die Bundesregierung die Schaffung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung voran.













