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Starkes Gesundheitssystem für ALLE

Heute findet der zweite österreichischen Gesundheitswirtschaftskongresses statt. Auch wenn die Wirtschaftskammer immer wieder ihre Forderungen nach mehr privat im Gesundheitswesen erhebt, gilt für mich: die Gesundheit der Bevölkerung ist kein marktfähiges Gut. Daher muss ein ausgewogener Mix aus öffentlich und privat möglich sein. Was nicht sein kann, ist, dass Gewinne des boomenden Wirtschaftszweiges Gesundheit privatisiert, Verluste allerdings verstaatlicht werden und zur Gänze von der Bevölkerung zu tragen sind.

Mir geht es darum, dass sich die Menschen auf ein funktionierendes Gesundheitssystem verlassen können, ganz unabhängig von ihrem Einkommen oder dem sozialen Status. Mein Ziel ist daher eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für alle PatientInnen, doch „mehr Privat“ würde lediglich für eine handvoll PatientInnen eine Qualitätsverbesserung mit sich bringen, aber nicht für alle. Daher müssen sich privat und öffentlich an dieser Stelle adäquat ergänzen.

Selbstverständlich muss über Stichwörter wie Spitalsfinanzierung, Finanzierung aus einer Hand, Kostensteigerung, vor allem aber Qualität im Gesundheitswesen etc diskutiert und im Sinne der PatientInnen einer Lösung zugeführt werden. Dass die Kosten im Gesundheitswesen im Steigen begriffen sind, ist kein Geheimnis. Umso wichtiger ist, dass alle relevanten Player ihre Verantwortung wahrnehmen und sich gemeinsam der Herausforderung der nachhaltigen Finanzierung des Gesundheitssystem stellen.

Einsparungspotentiale müssen ebenso erkannt werden, wie notwendige Mehrinvestitionen und bei der Überprüfung muss das Prinzip gelten: gleiches mit gleichem zu vergleichen, insbesondere im Bereich der Krankenhäuser.