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Pressekontakt

Mag.a Christine Stockhammer
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Mag.a Eva-Maria Wimmer
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„Gewalt macht krank“ Kampagne zur Sensibilisierung bei Gewalt gegen Frauen

Gesundheitsstadträtin Wehsely und Frauenstadträtin Frauenberger: Gewalt gegen Frauen ist hohes Gesundheitsrisiko

„Gewalt macht krank! Es gibt Hilfe, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder mit Ihrem Arzt!“  “, unter diesem Motto stellen Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger eine Initiative des Wiener Programms für Frauengesundheit, des 24-Stunden Frauennotrufs, des Wiener Krankenanstaltenverbunds und der Wiener Ärztekammer vor, die die Schlüsselrolle von ÄrztInnen und des Krankenhauspersonals bei der Früherkennung und Prävention von häuslicher und sexualisierter Gewalt thematisiert. Zwei Poster wenden sich direkt an das Gesundheitspersonal  bzw. in vier Sprachen an die Patientinnen selbst. Die Poster werden im niedergelassenen Bereich und in Spitälern aufgehängt.
„Wir wollen die Wiener Krankenhäuser und Ordinationen als erste Anlaufstellen kompetent für den Umgang mit Gewaltopfern machen. Dies erleichtert einerseits Diagnose und Therapie, andererseits kann aufmerksames Gesundheitspersonal mithelfen einer Patientin den Weg aus einer, oft jahrelangen, Gewaltbeziehung zu öffnen“, sagt Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely und weiter:  „Die Kampagne will Personen im Gesundheitsbereich bewusst machen, welchen Beitrag sie bei der  Früherkennung  von Gewalt leisten könnten.“

Früherkennung heißt Enttabuisierung und frühzeitige Hilfe

Jede 5. Frau in Österreich hat seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexualisierte Gewalt erlebt. 20 Prozent der Frauen mit Gewalterfahrung werden auch in der Schwangerschaft von ihrem Partner körperlich misshandelt, stellt die Europäische Grundrechteagentur FRA fest. „Nicht zuletzt aus frauenpolitischer Sicht ist es äußerst wichtig, dass im Gesundheitsbereich genau hingeschaut wird“, betont Frauenstadträtin Sandra Frauenberger. „Das Gesundheitspersonal kann dazu beitragen,  Beziehungsgewalt und sexualisierte Gewalt zu enttabuisieren und Opfern frühzeitige Hilfe zukommen zu lassen“, so Frauenberger, die auf den 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien verweist, der Frauen in Gewaltsituationen sowie Angehörige und Gesundheitspersonal rund um die Uhr berät.
Ärztinnen und Ärzte sowie KrankenhausmitarbeiterInnen sind häufig die ersten Personen, mit denen ein Opfer von Beziehungsgewalt oder sexualisierter Gewalt in Kontakt kommt: 27 Prozent der gewaltbetroffenen Frauen in Österreich suchen nach dem gravierendsten Vorfall  von Beziehungsgewalt ein Spital oder eine Arztpraxis auf (FRA 2014).  „Frauen mit Gewalterfahrung gehen nicht nur bis zu zehnmal öfter in ein Krankenhaus als nicht betroffene Frauen, sie wechseln auch häufig ihre Ärztin bzw. ihren Arzt, um möglichst anonym zu bleiben und den Täter zu schützen. Sie schweigen aus Angst vor dem gewalttätigen Partner, schämen sich oder geben sich selbst die Schuld, Opfer von Gewalt geworden zu sein“, erläutert die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte Beate Wimmer-Puchinger die Zwangslage betroffener Frauen.

Wiener Krankenanstaltenverbund: Schulungen sensibilisieren das Spitalspersonal

„Wir wollen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hinschauen statt wegzuschauen und ihre wichtige Rolle bei der Früherkennung von häuslicher und sexualisierter Gewalt wahrnehmen“, erklärt Udo Janßen, Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV). Im Wiener Krankenanstaltenverbund findet in Kooperation mit dem Wiener Programm für Frauengesundheit eine interdisziplinäre Fortbildungsreihe statt, die die Rolle des Gesundheitspersonals bei der Früherkennung häuslicher und sexualisierter Gewalt thematisiert. Zusätzlich organisieren MitarbeiterInnen der Opferschutzgruppen in den einzelnen Krankenanstalten laufend Schulungen, um die KollegInnen im Umgang mit Gewaltopfern zu trainieren, Know-how zur gerichtlich verwertbaren Dokumentation zu vermitteln und einen Überblick über das Angebot von Opferschutzeinrichtungen außerhalb des Krankenhauses zu geben.
Körperliche, psychische und sexualisierte Gewalt verursacht behandlungsintensive Erkrankungen
Neben Verletzungen und körperlichen Behinderungen können auch  chronische Unterbauchschmerzen, Frühgeburten, Angststörungen, Depressionen oder Suchterkrankungen auf eine  Gewalterfahrung zurückgehen „Da die Identifizierung der eigentlichen Ursache nicht immer einfach ist wenn eine Patientin den Hintergrund einer Verletzung oder eines psychischen Problems verschweigt, ist es wichtig, Ärztinnen und Ärzte für die Dimensionen von Gewalt zu sensibilisieren, betont Doris Hinkel, Ärztin der Opferschutzgruppe im Kaiser-Franz-Josef-Spital. Daher appelliert das Poster, das an die Ärztinnen und Ärzte adressiert ist: „Fragen Sie Ihre Patientin, ob sie Hilfe braucht!“

Poster bei ÄrztInnen und in Spitälern

Beide Poster werden niedergelassenen AllgemeinmedizinerInnen und GynäkologInnen zur Verfügung gestellt sowie ambulanten und stationären Bereichen, die am häufigsten von Gewaltopfern aufgesucht werden, nämlich Spitalsabteilungen für Unfall- und Notfallmedizin, Gynäkologie und Geburtshilfe,  HNO, Augenheilkunde, Dermatologie und Psychiatrie.
Die Initiative „Gewalt macht krank!“ verstärkt sichtbar die Botschaft der bereits im November vorgestellten „Checkliste bei Gewalt gegen Frauen“, eines handlichen Reminder  für das Gesundheitspersonal über den Umgang mit von Gewalt betroffenen Patientinnen.  Diese Checkliste erinnert an die wichtigsten Schritte zu Gesprächsführung, Dokumentation und Spurensicherung, und enthält außerdem opferschutzrelevante Kontaktdaten für das Gesundheitspersonal.

Poster und Checkliste sind erhältlich unter: frauengesundheit@ma15.wien.gv.at und beim Wiener Programm für Frauengesundheit, Tel. 01-4000- 87 163

GuKG Novelle bringt wesentliche Verbesserungen für MitarbeiterInnen in der Pflege

Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely begrüßt die heute in Begutachtung gegangene Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetz: “Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege sind wichtige PartnerInnen für das Funktionieren des Gesundheitssystems. Eine rasche Umsetzung der Novelle, die die Tätigkeiten neu ordnet und fokussiert, ist mir ein wichtiges Anliegen. Seit Beginn der Diskussion habe ich mich [...]

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Neu errichtetes neunerhaus Hagenmüllergasse: Wohnen so normal wie möglich und Hilfe beim Weg zurück für obdachlose Menschen

Sozialstadträtin Sonja Wehsely, Bezirksvorsteher Erich Hohenberger und neunerhaus Geschäftsführer Markus Reiter eröffneten heute das neu errichtete neunerhaus Hagenmüllergasse
Im neu errichteten neunerhaus Hagenmüllergasse im dritten Wiener Gemeindebezirk erhalten obdachlose Menschen durch die Sozialorganisation neunerhaus ein neues Zuhause, Hilfe beim Weg zurück in die eigenen vier Wände sowie Unterstützung durch die neunerhaus ÄrztInnen und SozialarbeiterInnen. “Wohnen so [...]

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Gesundheitsstadträtin Wehsely eröffnet topmodernen Schulstandort mit 515 Ausbildungsplätzen

Drei Schulen für Gesundheitsberufe übersiedeln vom AKH in den Floridotower
Gesundheitsberufe stehen hoch im Kurs und sind ein wichtiger Teil des Spitalsbetriebes. Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), mit 2100 Ausbildungsplätzen der größte Ausbildner für Gesundheitsberufe in Österreich, stellt die Weichen für die Zukunft und begegnet der Nachfrage nach gut ausgebildetem Personal mit einem ansprechenden Ausbildungsangebot. Der [...]

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„Drück mich!“: Harry Kopietz und Sonja Wehsely im Einsatz gegen den Herztod

Mitmach-Termin für SeniorInnen aus Floridsdorf
Unter dem Motto “Drück mich!” zeigten Landtagspräsident Prof. Harry Kopietz und Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely und der Verein Puls zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes im Rahmen eines Mitmach-Termins im Krankenhaus Nord-Infocenter SeniorInnen aus Floridsdorf, wie einfach und schnell im Fall eines plötzlichen Herzstillstandes geholfen werden kann.
“Bei einem Herzstillstand zählt [...]

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Wehsely und Reischl eröffnen Zentrum für Entwicklungsförderung mit weiteren 700 Therapieplätzen für Kinder

Die neue Einrichtung der Wiener Sozialdienste in der Donaustadt bietet neun unterschiedliche therapeutische Leistungen, mit denen Entwicklungsverzögerungen von Kindern bis zu 10 Jahren behandelt werden.
Mit der Eröffnung des neuen Zentrums für Entwicklungsförderung (ZEF) der Wiener Sozialdienste hat die Gesundheitsversorgung von Neugeborenen und Kindern bis 10 Jahren ein weiteres wichtiges Standbein bekommen. Das neue Zentrum in [...]

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Wehsely gratuliert: Susanne Drapalik wird neue Direktorin der KAV-Geriatriezentren und Pflegewohnhäuser

Schwerpunkt auf weiterer Umsetzung des Wiener Geriatriekonzeptes
Acht Geriatriezentren und sieben Pflegewohnhäuser mit insgesamt rund 2900 BewohnerInnen und 4150 MitarbeiterInnen, das ist die Teilunternehmung Geriatriezentren und Pflegewohnhäuser des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV). Mit 1. April 2015 folgt nun Susanne Drapalik als neue Direktorin dem bisherigen Pflegechef Roland Paukner nach, der sich in die Pension verabschiedet. “Die Stadt [...]

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Jubiläumsveranstaltung 30 Jahre Familienhebammen der Stadt Wien

Familienhebammen – Mit Begleitung sicher ins Leben
Großer Andrang herrschte bei der Jubiläumsveranstaltung zum 30. Jahrestag der Familienhebammen der Stadt Wien, die von der Magistratsabteilung 15 – Gesundheitsdienst veranstaltet wurde. Über 200 Personen besuchten die Veranstaltung im Wappensaal des Wiener Rathauses, die von Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely eröffnet wurde.
Vor 30 Jahren wurde erstmals in Wien [...]

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