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Pressekontakt

Mag.a Christine Stockhammer
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Häupl/Wehsely: “Pflege und Betreuung bleiben auch in Zukunft für alle Wienerinnen und Wiener leistbar”

Mit “Pflege und Betreuung in Wien 2030″ stellt Wien wichtige Weichenstellungen für die Zukunft

“Die Seniorinnen und Senioren können sich auf ihre Stadt verlassen. Pflege und Betreuung auf hohem Niveau werden auch in Zukunft leistbar sein, unabhängig wie hoch das Einkommen ist”, betonen heute Bürgermeister Michael Häupl und Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely im wöchentlichen Bürgermeister-Mediengespräch.

Wien wächst und wird im Jahr 2029 die zwei Millionen EinwohnerInnengrenze überschreiten. Gleichzeitig werden rund 120.000 Menschen 80 Jahre oder älter sein. “Angesichts der demografischen Entwicklung, ist die Frage wie Pflege und Betreuung in Zukunft finanziert und organisiert werden, für die Zukunft unserer Stadt zentral. Die Stadt Wien reagiert rechtzeitig auf diese Entwicklung”, so Bürgermeister Michael Häupl bei der Präsentation des Konzepts “Pflege und Betreuung in Wien 2030″.

Geriatriekonzept wird wie geplant 2015 abgeschlossen – “Pflege und Betreuung in Wien 2030″ stellt Weichenstellungen für die Zukunft
“Mit dem Geriatriekonzept hat die Stadt Wien bereits wesentliche Schritte gesetzt, um die leistbare Pflege und Betreuung für alle SeniorInnen zu sichern. Mit ‚Pflege und Betreuung in Wien 2030‘ stellt die Stadt Wien eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft, damit es auch in Zukunft so bleibt”, so Wehsely. Im September wird das letzte neue Haus besiedelt und das Geriatriekonzept wie geplant 2015 abgeschlossen. Die Stadt Wien hat von 2007 bis 2015 36 Pflegewohnhäuser und PensionistInnenwohnhäuser neu errichtet, saniert oder modernisiert und die alten geschlossen. Dafür wurden von der Stadt Wien rund 919 Mio. Euro aufgewendet.

Erweiterung der Öffnungszeiten bei Tageszentren
“Mit ‚Pflege und Betreuung in Wien 2030‘ steht die inhaltliche Weiterentwicklung der Angebote sowohl im mobilen und teilstationären Bereich als auch bei alternativen Wohnformen im Vordergrund. Vor allem für Angehörige schaffen wir mit einem Unterstützungspaket eine notwendige Entlastung”, erklärt Wehsely die Schwerpunkte des Konzeptes, das auch Schulungsangebote und eine Informationsoffensive umfasst.

Angehörige werden durch die Erweiterung der Öffnungszeiten der Tageszentren des Fonds Soziales Wien entlastet. Ab Jänner 2016 werden diese im Tageszentrum Favoriten im Rahmen eines Pilotprojekts erprobt. Die neue Abend- und Wochenendbetreuung können SeniorInnen an allen sieben Tagen der Woche in Anspruch nehmen – auch stundenweise. Vor allem Frauen, die noch immer den Großteil der unbezahlten Arbeit übernehmen, werden dadurch entlastet und wissen ihre Angehörigen gut betreut. Bei Annahme des Angebots soll die Ausweitung auf alle Tageszentren erfolgen.

Interaktives Pflege- und Betreuungsportal
Analog zu bestehenden Suchmaschinen (z.B. Hotelsuchmaschinen) wird ein interaktives Pflege- und Betreuungsportal einfach und unbürokratisch freie Plätze und bestehendes Leistungsangebot in den Wunschhäusern anzeigen. Mit der Weiterentwicklung der SeniorInnentreffs, Etablierung eines SeniorInnenservice Wien und einer interaktiven Plattform für SeniorInnen baut die Stadt Wien ihr Angebot für die Seniorinnen und Senioren weiter aus.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden Rehabilitation- bzw. Remobilisationsleistungen, um die selbstständige Lebensführung bis ins hohe Alter zu stärken. Ein Rechtsanspruch auf Rehabilitationsleistungen und der Ausbau der Leistungen im Bereich der Akutgeriatrie tragen zu wesentlichen Verbesserungen in diesem Bereich bei.

Neben einer quantitativen Steigerung, braucht es neue und flexiblere Angebote der mobilen Betreuung, wie eine Nachtbetreuung oder Nachtrufbereitschaftsdienst.

“Mit dem Konzept schaffen wir auch eine verbesserte Durchlässigkeit im Gesundheits- und Sozialsystem. In Zukunft sollen die Leistungen dort erbracht werden, wo sie am effizientesten und besten organisiert werden können. Altersgerechtes Wohnen bzw. alternativen Wohnformen werden damit verstärkt gefördert”, so Wehsely.

Attraktivierung der Pflegeberufe
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege sind wichtige PartnerInnen für das Funktionieren des Gesundheitssystems. Mit einer WiedereinsteigerInnenförderung, der Attraktivierung der Berufsbilder und einem modernen Personaleinsatz schafft die Stadt Wien verbesserte Rahmenbedingungen.

“Auch 2030 muss hochwertige Pflege- und Betreuungsleistung rein vom Bedarf abhängig sein und nicht etwa von den Vermögenswerten der Betroffenen. Deshalb setzt sich die Stadt Wien seit Jahren für einen Ausstieg aus der Sozialhilfelogik ein”, so die Stadträtin.

Über das Konzept “Pflege und Betreuung 2030″
“Pflege und Betreuung 2030″ wurde im Rahmen eines Projektes und unter Beteiligung von Fonds Soziales Wien (FSW), Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP), Teilunternehmung Pflegewohnhäuser des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV), Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen (DV), Büro der Geschäftsgruppe Gesundheit und Soziales (GGS) sowie Magistratsabteilung 24, Gesundheits- und Sozialplanung, Gruppe Berichterstattung und Sozialplanung (MA 24) erarbeitet. Die Projektleitung lag bei der MA 24. Damit die Stadt die Strategie regelmäßig an neue Herausforderungen anpassen kann, wird dieses Konzept regelmäßig evaluiert und durch die vorausschauende Pflegeplanung der Stadt Wien begleitet.

Pflegewohnhaus Baumgarten feiert ersten Geburtstag

Wiener Geriatriekonzept wird planmäßig 2015 abgeschlossen 
Das Pflegewohnhaus Baumgarten des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) feiert heute, Mittwoch, den ersten Geburtstag. Seit einem Jahr leben hier in Penzing 381 BewohnerInnen in zwölf Pflegewohnbereichen für Kurz- und Langzeitpflege. In das Haus integriert ist auch ein Tageszentrum des Fonds Soziales Wien (FSW), in dem bis zu 50 SeniorInnen tagsüber betreut [...]

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Wiener Weg in der Flüchtlingspolitik

Neue Online-Plattform und Telefonhotline für Ehrenamtliche und Wohnraumangebote
Der Erste Präsident des Wiener Landtages Harry Kopietz, die Wiener Sozialstadträtin Sonja Wehsely und der Wiener Flüchtlingskoordinator Peter Hacker skizzierten heute im Rahmen einer Pressekonferenz den Wiener Weg in der Flüchtlingspolitik und nahmen zu aktuellen Fragen in der Flüchtlingsbetreuung Stellung.
Politik, Verwaltung und Hilfsorganisationen ziehen an einem Strang
“Als [...]

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„Gewalt macht krank“ Kampagne zur Sensibilisierung bei Gewalt gegen Frauen

Gesundheitsstadträtin Wehsely und Frauenstadträtin Frauenberger: Gewalt gegen Frauen ist hohes Gesundheitsrisiko
„Gewalt macht krank! Es gibt Hilfe, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder mit Ihrem Arzt!“  “, unter diesem Motto stellen Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger eine Initiative des Wiener Programms für Frauengesundheit, des 24-Stunden Frauennotrufs, des Wiener Krankenanstaltenverbunds und der Wiener Ärztekammer vor, [...]

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GuKG Novelle bringt wesentliche Verbesserungen für MitarbeiterInnen in der Pflege

Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely begrüßt die heute in Begutachtung gegangene Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetz: “Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege sind wichtige PartnerInnen für das Funktionieren des Gesundheitssystems. Eine rasche Umsetzung der Novelle, die die Tätigkeiten neu ordnet und fokussiert, ist mir ein wichtiges Anliegen. Seit Beginn der Diskussion habe ich mich [...]

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Neu errichtetes neunerhaus Hagenmüllergasse: Wohnen so normal wie möglich und Hilfe beim Weg zurück für obdachlose Menschen

Sozialstadträtin Sonja Wehsely, Bezirksvorsteher Erich Hohenberger und neunerhaus Geschäftsführer Markus Reiter eröffneten heute das neu errichtete neunerhaus Hagenmüllergasse
Im neu errichteten neunerhaus Hagenmüllergasse im dritten Wiener Gemeindebezirk erhalten obdachlose Menschen durch die Sozialorganisation neunerhaus ein neues Zuhause, Hilfe beim Weg zurück in die eigenen vier Wände sowie Unterstützung durch die neunerhaus ÄrztInnen und SozialarbeiterInnen. “Wohnen so [...]

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Gesundheitsstadträtin Wehsely eröffnet topmodernen Schulstandort mit 515 Ausbildungsplätzen

Drei Schulen für Gesundheitsberufe übersiedeln vom AKH in den Floridotower
Gesundheitsberufe stehen hoch im Kurs und sind ein wichtiger Teil des Spitalsbetriebes. Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), mit 2100 Ausbildungsplätzen der größte Ausbildner für Gesundheitsberufe in Österreich, stellt die Weichen für die Zukunft und begegnet der Nachfrage nach gut ausgebildetem Personal mit einem ansprechenden Ausbildungsangebot. Der [...]

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„Drück mich!“: Harry Kopietz und Sonja Wehsely im Einsatz gegen den Herztod

Mitmach-Termin für SeniorInnen aus Floridsdorf
Unter dem Motto “Drück mich!” zeigten Landtagspräsident Prof. Harry Kopietz und Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely und der Verein Puls zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes im Rahmen eines Mitmach-Termins im Krankenhaus Nord-Infocenter SeniorInnen aus Floridsdorf, wie einfach und schnell im Fall eines plötzlichen Herzstillstandes geholfen werden kann.
“Bei einem Herzstillstand zählt [...]

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Wehsely und Reischl eröffnen Zentrum für Entwicklungsförderung mit weiteren 700 Therapieplätzen für Kinder

Die neue Einrichtung der Wiener Sozialdienste in der Donaustadt bietet neun unterschiedliche therapeutische Leistungen, mit denen Entwicklungsverzögerungen von Kindern bis zu 10 Jahren behandelt werden.
Mit der Eröffnung des neuen Zentrums für Entwicklungsförderung (ZEF) der Wiener Sozialdienste hat die Gesundheitsversorgung von Neugeborenen und Kindern bis 10 Jahren ein weiteres wichtiges Standbein bekommen. Das neue Zentrum in [...]

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Wehsely gratuliert: Susanne Drapalik wird neue Direktorin der KAV-Geriatriezentren und Pflegewohnhäuser

Schwerpunkt auf weiterer Umsetzung des Wiener Geriatriekonzeptes
Acht Geriatriezentren und sieben Pflegewohnhäuser mit insgesamt rund 2900 BewohnerInnen und 4150 MitarbeiterInnen, das ist die Teilunternehmung Geriatriezentren und Pflegewohnhäuser des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV). Mit 1. April 2015 folgt nun Susanne Drapalik als neue Direktorin dem bisherigen Pflegechef Roland Paukner nach, der sich in die Pension verabschiedet. “Die Stadt [...]

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