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Neu errichtetes neunerhaus Hagenmüllergasse: Wohnen so normal wie möglich und Hilfe beim Weg zurück für obdachlose Menschen

Sozialstadträtin Sonja Wehsely, Bezirksvorsteher Erich Hohenberger und neunerhaus Geschäftsführer Markus Reiter eröffneten heute das neu errichtete neunerhaus Hagenmüllergasse

Im neu errichteten neunerhaus Hagenmüllergasse im dritten Wiener Gemeindebezirk erhalten obdachlose Menschen durch die Sozialorganisation neunerhaus ein neues Zuhause, Hilfe beim Weg zurück in die eigenen vier Wände sowie Unterstützung durch die neunerhaus ÄrztInnen und SozialarbeiterInnen. “Wohnen so normal wie möglich”, Innovation und Partizipation ziehen sich als roter Faden durch Betreuung und Architektur. Die Zielgruppe wird erstmals auch wohnungslose Menschen mit Behinderung umfassen: “Damit setzen wir neue Standards in der Wohnungslosenhilfe”, betonten Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely und neunerhaus Geschäftsführer Markus Reiter.

“Wohnungslosigkeit bedeutet ein Leben unter großem physischen und psychischen Druck. Mit der Wiener Wohnungslosenhilfe sorgt die Stadt Wien über den Fonds Soziales Wien dafür, dass niemand auf der Straße leben muss. Die Stadt Wien stellt dafür jedes Jahr mehr als 50 Millionen Euro zur Verfügung. Damit finanziert und unterstützt die Stadt viele verschiedene Einrichtungen. Das neunerhaus ist dabei ein wichtiger Teil. Es bietet wohnungslosen Menschen ein neues Zuhause und hilft beim Weg zurück in die eigenen vier Wände”, betonte Stadträtin Sonja Wehsely bei der Eröffnung.

Bezirksvorsteher Erich Hohenberger: “Wir freuen uns, dass das neunerhaus nach dem Neubau nun wieder im dritten Bezirk zurück ist – seit das neunerhaus hier 2001 seinen ersten Standort eröffnete, pflegen wir eine gute Zusammenarbeit: Im Grätzl wie auch im Bezirk. Das neunerhaus gehört zur Landstraße einfach dazu – und damit leisten wir einen Beitrag, dass obdachlose Menschen nicht nur qualitativ und menschenwürdig versorgt werden, sondern einen zentralen Platz in unserer Stadt haben.”

neunerhaus Geschäftsführer Markus Reiter: “Besonders stolz sind wir auf zwei Innovationen: Erstmals werden im neunerhaus auch obdachlose Menschen mit einer Behinderung nach dem Wiener Chancengleichheitsgesetz durch die Zusammenarbeit von Wohnungslosen- und Behindertenhilfe bestmöglich unterstützt. Außerdem ist das Haus das erste ökologische Passivhaus der Wohnungslosenhilfe. Mit dem Neubau schaffen wir 20 zusätzliche Wohnplätze und verwirklichen unsere Vorstellungen moderner Unterstützung für obdachlose Menschen: So wenig Heimcharakter und so viel Individualität und Partizipation wie möglich.” Alle BewohnerInnen haben jeweils einen eigenen Briefkasten und Wohnungsschlüssel. Sie wurden in die Gestaltung der Architektur von Beginn an miteinbezogen. “Individualität zeigt sich in jeder ihrer 73 Wohnungen: Sie alle haben einen individuellen Grundriss”, sagt Reiter.

“Wir bedanken uns bei unseren MitarbeiterInnen, der Wohnbauvereinigung für Privatangestellte (WBV-GPA), den Salesianern Don Boscos, die Eigentümer dieses Grundstücks sind, der pool Architektur ZT GmbH, dem Fonds Soziales Wien sowie der Stadt Wien für die Unterstützung bei diesem innovativen und anspruchsvollen Projekt!”, so Reiter. Der Neubau wurde mit Mitteln der Wiener Wohnbauförderung errichtet. Der laufende Betrieb wird gefördert durch den Fonds Soziales Wien.

Am Standort Hagenmüllergasse wurde bereits 2001 das erste neunerhaus-Wohngebäude in Wien bezogen. Der Altbau war baufällig, Berechnungen ergaben, dass die Neuerrichtung ökonomisch-nachhaltiger als die Sanierung kommt. Das neue Haus bringt nicht nur mehr Platz (zuvor 59, jetzt 79 Wohnplätze), sondern auch durchgängige Barrierefreiheit, niedrigeren Energieverbrauch durch Passivhausstandard bei größerer Nutzfläche sowie mehr Sicherheit für die BewohnerInnen.

Das neunerhaus ist eine junge Sozialorganisation in Wien und betreut in den insgesamt drei Wohnhäusern und Housing First 450 Personen sowie in zahlreichen medizinischen Angeboten rund 3.000 obdachlose Menschen jährlich. Das neunerhaus wird vom Fonds Soziales Wien gefördert und hat einen aufrechten Vertrag mit der Wiener Gebietskrankenkasse. Einen wichtigen Beitrag leisten auch Spenden sowie die BewohnerInnen mit der Zahlung einer Miete.

Pressebilder unter http://www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar.

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